Anbau für mehr Zimmer mit Bad

[21.03.2011]

Mehr Komfort und Wohlbefinden für die Patienten – das ist das erklärte Ziel des Clemenshospitals bei der aktuellen Baumaßnahme. Auf sechs Etagen wird am Bettenhaus West angebaut, damit bald jedes Zimmer über ein eigenes Bad mit Dusche und WC verfügt.
Am 27. Januar fiel der Startschuss für das 10 Millionen Euro teure Großprojekt. Es folgten vorbereitende Maßnahmen wie die Verlagerung von Leitungen, der Einbau von Lüftungen und Probebohrungen, bis dann endlich im Küchen-Innenhof mit dem Bau des Grundgerüstes begonnen werden konnte. „Höhepunkt ist jedoch seit dem 28. März das Einschwenken der Module“, sagt Kerstin Kanngießer, Projektleiterin der Bauabteilung des Krankenhausträgers. „78 Module mit einem Durchschnittsgewicht von 7 Tonnen werden über einen Zeitraum von 14 Tagen mit einem großen Kran vom Krankenhauspark aus über das Gebäude gehoben, und auf der anderen Seite eingesetzt.“ Dadurch wächst das Clemenshospital um eine Fläche von 270 Quadratmetern pro Etage. Im Anschluss erfolgt in zwei Bauabschnitten die Kernsanierung des bestehenden Bettenhauses West, um auch hier jedes Patientenzimmer mit einer eigenen Nasszelle auszustatten. Nach Fertigstellung sind dann 70 Prozent der Patientenzimmer des gesamten Krankenhauses auf dem neuesten Stand.

Logistische Herausforderung

„So ein Projekt bei laufendem Krankenhausbetrieb durchzuführen, ist eine logistische Herausforderung“, sagt der Technische Leiter des Clemenshospitals, Sven Kabisch. „Doch mit dem Generalunternehmer Ofra aus Beverungen haben wir einen sehr guten Partner gefunden, und sind mit der Umsetzung bisher äußerst zufrieden.“

So ein Bauprojekt geht natürlich nicht immer ohne einen erhöhten Geräuschpegel vonstatten. Damit die Patienten dennoch nicht in ihrer Bettruhe gestört werden, hilft das Clemenshospital während der gesamten Bauphase mit Ohrstöpseln und Entspannungstüchern aus, und setzt zudem auf Aufklärung und Verständnis. „Unsere Patienten stehen immer an erster Stelle, daher sind wir auch während der Bauphase um deren Wohlergehen bemüht“, erklärt der stellvertretende Verwaltungsdirektor, Christian Bake. „Wir sind davon überzeugt, dass das Clemenshospital nach Abschluss aller Maßnahmen moderner, komfortabler und patientenfreundlicher dasteht als je zuvor. Darauf freuen wir uns schon jetzt!“