Pfarrer Franz Lutum (l.) und Elisabeth Revering mit einem kleinen Teil der gesammelten Kleiderspenden aus dem Clemenshospital und der Raphaelsklinik.

Arbeitskleidung für die Kollegen in Osteuropa

[30.03.2015]

Im Clemenshospital und in der Raphaelskinik müssen die Mitarbeiter ihre Dienstkleidung nicht mehr selber anschaffen, sie wird seit einigen Wochen vom Arbeitgeber gestellt. Mit der Umstellung standen viele Schwestern, Pfleger und Ärzte vor der Frage, was mit den alten Kitteln und Hosen geschehen soll. Zum Wegwerfen oder zum Putzen der Leetze zu schade, lagen sie oft ungenutzt im Schrank.

Elisabeth Revering, Kinderkrankenschwester und Praxisanleiterin im Clemenshospital, startete daraufhin in beiden Kliniken einen Aufruf zum Sammeln der Kleidung, um das Ergebnis für einen guten Zweck zu spenden. Über 60 große Kartons kamen auf diese Weise zusammen. „Ich war total überrascht von der tollen Resonanz und großen Hilfsbereitschaft“, berichtet Revering und fügt hinzu, dass die Kollegen neben der Berufskleidung auch noch medizinische Hilfsmittel wie Unterarmstützen, Orthesen und Stiffnecks spendeten.

Die randvollen Kartons wurden nun zu gleichen Teilen dem Malteser Hilfsdienst und Pfarrer Franz Lutum von der St. Pankratius-Gemeinde in Emsdetten übergeben. Beide Stellen unterstützen Krankenhäuser in Osteuropa. „Die Malteser senden die Kleidungsstücke an Krankenhäuser in der Ukraine, während Pfarrer Lutum Ambulanzstationen und Altenheimen im ost-rumänischen Iasi die Hilfe zukommen lässt“, sagt Elisabeth Revering und stellt damit klar, dass die Hilfsgüter auf jeden Fall in die richtigen Hände gelangen werden.