Hamid Borghei-Razavi (l.) und Prof. Dr. Uta Schick freuen sich über den bevorstehenden Austausch mit Japan.

Austauschprogramm mit Japan

[27.05.2013]

Hamid Borghei-Razavi aus der Klinik für Neurochirurgie des Clemenshospitals Münster unter der Leitung von Prof. Dr. Uta Schick erhält das diesjährige Carl-Zeiss-Stipendium der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) für ein dreimonatiges Austauschprogramm an der renommierten Keio University School of Medicine in der japanischen Hauptstadt Tokio.

Die Abteilung für Neurochirurgie stand jahrelang unter der Leitung des in Fachkreisen weltbekannten Neurochirurgen Prof. Takeshi Kawase und verfügt über herausragende Erfahrungen auf den Gebieten der Schädelbasis- und Aneurysma-Chirurgie, die auch einen Schwerpunkt im Clemenshospital bilden. Der Preis wird während der Jahrestagung der DGNC am 26. Mai in Düsseldorf verliehen.

„In Japan sind Aneurysmen, also die krankhafte sackförmige Erweiterung von Arterien im Gehirn, aus genetischen Gründen wesentlich verbreiteter“ berichtet Borghei-Razavi. In Tokio wird er an Operationen und Forschungsprogrammen teilnehmen sowie Fortbildungen und Kongresse besuchen. „Der Aufenthalt in Japan ermöglicht mir den Vergleich der unterschiedlichen Ansätze der einzelnen operativen Schulen und wird zukünftig dabei helfen, auf internationalem Niveau den bestmöglichen Weg bei der Behandlung eines Patienten zu wählen.“ „Wir freuen uns, dass die DGNC die hohe Qualität unserer Arbeit im Gefäßchirurgischen und im Bereich der Tumorchirurgie auf diese Weise anerkennt“, sagt Prof. Dr. Uta Schick.

Borghei-Razavi wurde im vergangenen Jahr auf dem Weltkongress für Schädelbasischirurgie im englischen Brighton mit dem Fellowship Award 2012 ausgezeichnet.