Azam Athamna informiert die Zuhörerinnen und Zuhörer im Clemenshospital über die aktuellen Möglichkeiten bei der Therapie des Dickdarmkrebses
Die Schauspieler des Improtheaters „placebo“ sorgten mit ihren spontanen Umsetzungen der Zurufe aus dem Zuschauerraum für Begeisterung.
Die Schauspieler des Improtheaters „placebo“ sorgten mit ihren spontanen Umsetzungen der Zurufe aus dem Zuschauerraum für Begeisterung.
Die Krebsberatung Münster informierte über ihr Angebot.
Die Aromapflege war bei den Besuchern des Aktionstages stark nachgefragt.
Die Ernährungsberatung informierte über die richtige Ernährung bei Krebs.

Darmkrebstag im Clemenshospital

[16.02.2014]

Mit zwei parallelen Veranstaltungen hat das Clemenshospital über den aktuellen Stand auf dem Gebiet der Darmkrebsfrüherkennung und -behandlung informiert. Während sich 120 Ärzte aus der Region bei einer Fachtagung trafen, wurden Betroffenen und Interessierten an Ständen und während einer Vortragsreihe vielfältige Möglichkeiten zur Information geboten.

Die Aromapflegeexpertin Birgit Wennemer berichtete über den erfolgreichen Einsatz von Duftölen bei der Versorgung von Wunden, wie sie zum Beispiel bei Bestrahlungen vorkommen. Auch bei Appetitlosigkeit oder Ängsten im Zusammenhang mit operativen Eingriffen können Aromaöle eingesetzt werden, wie die Krankenschwester berichtete. Vanessa van Dillen ist Diätassistentin am Clemenshospital und gab Tipps zur gesunden Ernährung bei einer Tumorerkrankung.

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Dickdarmkrebs stellte der Facharzt für Chirurgie, Azam Athamna, vor. Die Besucher des „Aktionstages Darmkrebs“ nutzten die Gelegenheit und informierten sich nicht nur bei den Vorträgen sondern suchten auch das persönliche Gespräch mit den Fachleuten der Krebsberatungsstelle Münster und der Ernährungsberatung. Zufrieden zeigten sich auch die Seelsorger der Klinik am Düesbergweg, Pfarrer Arndt Menze und Pater Alfons, deren Angebot eines persönlichen Gesprächs von vielen Menschen genutzt wurde.

Den Abschluss des Aktionstages machte das Improtheater „placebo“, das auf die Vorschläge des Publikums spontan reagierte und sich so innerhalb kürzester Zeit auf der Bühne mühelos vom Märchen über die Liebesgeschichte zum Eifersuchtsdrama improvisierte.