Prof. Dr. Wolf-Michael Weber, Friedhelm Kegelmann, Chris Bennett, Dr. Georg Hülskamp und Dr. Peter Küster (v. l.) freuen sich, dass Yesim, Dritlind, Annelie, Cora und Donietta Spaß an den neuen Spielsachen haben.
Das Spielzimmer der Kinderklinik war plötzlich voller neuer Spielsachen.
Das Spielzimmer der Kinderklinik war plötzlich voller neuer Spielsachen.
Cora freut sich über die tollen Spielsachen, die Chris Bennett im Kofferraum aus Saarbrücken mitgebracht hat.
Das Spielzimmer der Kinderklinik war plötzlich voller neuer Spielsachen.
Das Spielzimmer der Kinderklinik war plötzlich voller neuer Spielsachen.
Das Spielzimmer der Kinderklinik war plötzlich voller neuer Spielsachen.

Der Weihnachtsmann reiste aus Saarbrücken an

[21.12.2012]

In großen Tüten und Kartons tragen Friedhelm Kegelmann, Prof. Dr. Wolf-Michael Weber und Chris Bennett Spielsachen in die Kinderklinik des Clemenshospitals. Teddys, Puppen, Bücher, Hörspiele bis hin zu kompletten Puppenhäusern im Gesamtwert von 2000 Euro türmen sich bald im Spielzimmer der Kinderstation. Die drei Männer vereint das Engagement im Kampf gegen eine tödliche Krankheit: Mukoviszidose.

Kegelmann ist Geschäftsführer der Deutschen Förderungsgesellschaft zur Mukoviszidose-Forschung e. V., Weber forscht an der Uni Münster an neuen Therapieformen gegen die tückische Erbkrankheit und der Musikproduzent Bennett engagiert sich seit Jahren für der Initiative „Menschen für Kinder“. „Wir hoffen, mit unseren Geschenken das Leid der Kinder etwas lindern zu können“, sagt Kegelmann. Sein Verein finanziert Grundlagenforschungen, wie sie zum Beispiel an der Uni Münster betrieben werden. „Wir haben zwei sehr vielversprechende Ansätze entwickelt. Die klinische Erprobung ist aber enorm kostspielig“, erläutert Weber. Bennett ist extra aus Saarbrücken angereist, den Kofferraum voller Spielsachen. „Mit der Spende möchten wir gerade den Kindern eine Freude machen, die über Weihnachten im Krankenhaus bleiben müssen“, sagt er.

Rund 100 junge Patienten mit Mukoviszidose werden laut Chefarzt Dr. Georg Hülskamp und Oberarzt Dr. Peter Küster von der Kinderklinik des Clemenshospitals aktuell behandelt. Die Lebenserwartung der Betroffenen hat sich inzwischen auf 35 Jahre erhöht, immerhin ein Fortschritt, aber der Weg zu einem einigermaßen normalen Leben mit dieser Krankheit ist noch weit.