In einem Zelt vor dem Stadthaus I boten Ärzte und Pfleger aus dem Clemenshospital und der Raphaelsklinik kostenlose Schulungen in der Wiederbelebung an.
In einem Zelt vor dem Stadthaus I boten Ärzte und Pfleger aus dem Clemenshospital und der Raphaelsklinik kostenlose Schulungen in der Wiederbelebung an.
In einem Zelt vor dem Stadthaus I boten Ärzte und Pfleger aus dem Clemenshospital und der Raphaelsklinik kostenlose Schulungen in der Wiederbelebung an.
In einem Zelt vor dem Stadthaus I boten Ärzte und Pfleger aus dem Clemenshospital und der Raphaelsklinik kostenlose Schulungen in der Wiederbelebung an.
In einem Zelt vor dem Stadthaus I boten Ärzte und Pfleger aus dem Clemenshospital und der Raphaelsklinik kostenlose Schulungen in der Wiederbelebung an.
In einem Zelt vor dem Stadthaus I boten Ärzte und Pfleger aus dem Clemenshospital und der Raphaelsklinik kostenlose Schulungen in der Wiederbelebung an.
Neben den Reanimationsübungen bestand bei vielen Passanten noch weiterer Gesprächsbedarf.
In einem Zelt vor dem Stadthaus I boten Ärzte und Pfleger aus dem Clemenshospital und der Raphaelsklinik kostenlose Schulungen in der Wiederbelebung an.
In einem Zelt vor dem Stadthaus I boten Ärzte und Pfleger aus dem Clemenshospital und der Raphaelsklinik kostenlose Schulungen in der Wiederbelebung an.

Falsch wäre nur, gar nichts zu tun

[20.09.2013]

„So stark soll ich auf die Brust drücken?“, die Teilnehmerin aus Greven ist skeptisch, doch die elektronische Übungspuppe zeigt klar an, dass erst bei einigem Körpereinsatz das Herz ausreichend Druck bekommt, um den Blutkreislauf aufrecht zu erhalten. „Da ist man natürlich auch schnell am Ende seiner Kräfte, daher sollten Sie auch umgehend nach zusätzlichen Helfern suchen“ erklärt Dr. Stephan Esser, Oberarzt an der Raphaelsklinik. Während einer gemeinsamen Aktion von Clemenshospital und Raphaelsklinik in einem Zelt vom dem Stadthaus I konnten sich Bürger in der Wiederbelebung üben.

„In den neuesten Leitlinien ist festgelegt, dass eine Mund-zu-Mund-Beatmung nicht unbedingt notwendig ist“ beruhigt Dr. Dominik Uekötter vom Clemenshospital eine andere Passantin. Wesentlich wichtiger sei die Herzdruckmassage mit etwa 100 Stößen pro Minute. Überhaupt begegnen den Ärzten und Pflegern immer wieder Bedenken, ob das beherzte Eingreifen nicht mehr Schaden beim Betroffenen verursacht als dass es hilft. Aber die Botschaft der Übungsleiter ist klar: Das Verkehrteste sei auf jeden Fall, gar nichts zu unternehmen. Dennoch solle man das, was vor Jahren zum Beispiel für die Führerscheinprüfung erlernt wurde, regelmäßig aufgefrischt werden.

Nur 15 Prozent der Deutschen helfen im Ernstfall durch eine Herzdruckmassage, nach Schätzungen der Initiatoren der „Woche der Wiederbelebung“ könnten jährlich rund 5.000 Menschen mehr einen Herzstillstand überleben, wenn ihnen sofort durch eine Herzdruckmassage geholfen werden würde. Fortbildungen in der richtigen Wiederbelebung bieten unter anderem die Hilfsorganisationen regelmäßig an.