Dr. Frank Fischer (Raphaelsklinik), Dr. Michael Fluck (Fachklinik Hornheide), Dirk-Reiner Hensen und Dr. Jan Groetzner (v.l.) berichten über die Arbeit der MAgKs.

Kurze Wege zum Erfolg bei der Krebsbehandlung

[13.02.2016]

Die Ungewissheit kam nach dem Duschen: „Beim Abtrocknen hatte ich plötzlich einen stechenden Schmerz im Rücken, wie der Stich mit einem Messer“, berichtet Dirk-Reiner Hensen. Seine Frau untersuchte die Stelle und war ebenfalls beunruhigt, was ein Leberfleck hätte sein könnten, sah seltsam unregelmäßig geformt und gefärbt aus. Eine Untersuchung brachte die Gewissheit, es handelte sich um Hautkrebs.

Wenig später wurde der 55-Jährige in der Fachklinik Hornheide von Dr. Michael Fluck erfolgreich operiert. Genaue Untersuchungen im Rahmen der Nachsorge brachten später einen befallenen Lymphknoten in der Nähe der Lunge zum Vorschein, ein weiterer Eingriff, möglichst in einem spezialisierten Lungenkrebszentrum, war somit unumgänglich. Nach diesem mussten die Ärzte der Fachklinik Hornheide allerdings nicht lange suchen, das Clemenshospital ist auf solche Eingriffe spezialisiert. Das Clemenshospital, die Fachklinik Hornheide und die Raphaelsklinik kooperieren eng in der „Münsteraner Allianz gegen Krebs – MAgKs“ miteinander. „Wir kennen uns aus den wöchentlichen Tumorkonferenzen und darüber hinaus von der engen Zusammenarbeit innerhalb der MAgKs sehr gut. Wenn ich die zweite Meinung eines Experten brauche, weiß ich sofort, wen ich fragen kann“, berichtet Dr. Jan Groetzner vom Clemenshospital, der Hensen an der Lunge operiert hat.

Von einem solchen Fall berichtet auch Dr. Frank Fischer von der Raphaelsklinik: „Während einer Operation zeigte sich plötzlich ein überraschender Befund. Ich habe noch vom OP-Saal aus einen Kollegen in Hornheide angerufen, mich mit ihm beraten und die Operation entsprechend modifiziert und fortgesetzt“. Kurze Wege, das gebündelte Wissen dreier spezialisierter Kliniken, davon hat auch Dirk-Reiner Hensen profitiert: „Ich bin sehr glücklich, dass alles so reibungslos geklappt hat. Es gab keine Wartezeiten, jeder wusste von den zurückliegenden Untersuchungen und Eingriffen, alles ging so reibungslos, dass es fast so wirkte, als ob man das Behandlungszentrum nie verlassen hätte.“