Informierten im Clemenshospital über das Thema Lungenkrebs (v. l.): Prof. Dr. Johannes Weßling, Roland Kaiser, Prof. Dr. Harald Steppling und Prof. Dr. Peter Feindt.
Informierten im Clemenshospital über das Thema Lungenkrebs (v. l.): Prof. Dr. Harald Steppling, Prof. Dr. Peter Feindt, Roland Kaiser und Prof. Dr. Johannes Weßling.
Prof. Dr. Harald Steppling demonstriert an einer Übungspuppe die Funktionsweise einer Lungenspiegelung.
Prof. Dr. Harald Steppling demonstriert an einer Übungspuppe die Funktionsweise einer Lungenspiegelung.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten den Lungenkrebstag, um sich zu informieren und mit den Experten ins Gespräch zu kommen.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten den Lungenkrebstag, um sich zu informieren und mit den Experten ins Gespräch zu kommen.

Lungenkrebstag 2013

[21.09.2013]

Lungenkrebs ist tückisch, weil er zu Beginn der Erkrankung kaum Beschwerden verursacht. Die Lunge ist nicht mit Nerven ausgestattet, die Warnsignale geben könnten. Wenn es erst zu ständigem Husten oder Luftnot kommt, ist es oft schon zu spät für eine erfolgreiche Therapie. "Dabei ist Lungenkrebs heute in vielen Fällen heilbar, wenn er früh genug erkannt wird", erläutert Prof. Dr. Peter Feindt, Chefarzt der Thoraxchirurgie des Clemenshospitals.

Während des "Lungenkrebstages 2013" haben sich zahlreiche Besucher am Samstag in der Eingangshalle der Klinik am Düesbergweg über die Möglichkeiten der Früherkennung von Lungenkrebs informieren können. Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Harald Steppling, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Leiter des Lungenkrebszentrums Clemenshospital.

Die Klinik für Radiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Weßling zeigte anhand von Beispielbildern, wie genau eine Computertomographie (CT) selbst bei niedriger Strahlungsanwendung krankhafte Veränderungen in der Lunge darstellen kann. "Wer zur Risikogruppe gehört und bei dem eine entsprechende klinische und rechtfertigende Indikation vorliegt, sollte die Möglichkeiten der so genannten Niedrigdosis-CT nutzen, bei der nur ein Fünftel der üblichen Strahlendosis verwendet wird", rät Weßling. Zur Risikogruppe gehören an erster Stelle Raucher aber auch Menschen, die krebserregenden Stoffen wie Asbest ausgesetzt waren oder bei denen vermehrt Krebsfälle in der Familie aufgetreten sind. Die Besucher des Lungenkrebstages konnten außerdem an einem lebensechten Modell eine Lungenspiegelung beobachten oder ihre Lungenfunktion testen lassen.

Prominentester Gast des Lungenkrebstages war der Musiker Roland Kaiser, der in diesem Jahr die Schirmherrschaft des Aktionstages übernommen hat.