Jana, Lotta, Zenepa, Dascha und Lea Teuwen (v.l.) während der Aufführung im Clemenshospital.
Jana, Lotta, Zenepa, Dascha und Lea Teuwen (v.l.) während der Aufführung im Clemenshospital.
Der Schatz wird gerecht an die jungen Zuschauer verteilt.

Mit Celina an den Südpol

[01.12.2014]

Die Hexe Celina lebt am Südpol. Ihr Haustier ist ein Eisbär, den leider das Heimweh nach seiner Heimat, dem Nordpol, plagt. Ein Dilemma, das eine ordentliche Hexe natürlich mit dem passenden Zauberspruch und einem Wink mit dem Zauberstab schnell beheben kann. Leider ist Celina etwas schusselig und verzaubert sich laufend, so tauchen plötzlich ein ängstlicher Pinguin und ein verdutzter Leopard auf der Bühne auf.

Das ist die fantasievolle Geschichte, die sich vier Schülerinnen der Edith-Stein-Schule in Senden ausgedacht haben. Aufgeführt wurde das Stück mit Zenepa als Hexe, Lotta als Eisbär, Jana als Pinguin und Dascha als Leopard vor Kindern der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des münsterischen Clemenshospitals. Gebannt verfolgten die jungen Patientinnen und Patienten, wie das Quartett am Ende in einem Vogelnest sogar noch einen Schatz findet.

Unter der Leitung der Sozialpädagogin Lea Teuwen und in Kooperation mit dem ökumenischen Jugendtreff Senden arbeiteten die vier Schauspielerinnen seit den Sommerferien an der Aufführung. Um den richtigen Gang der dargestellten Tiere zu üben, reisten die Schauspielerinnen sogar zum Allwetterzoo nach Münster. Das Stück wurde speziell für die kleinen Patientinnen und Patienten des Clemenshospitals geschrieben, „Den Kindern ist im Krankenhaus bestimmt oft langweilig, da wollten wir ihnen mit dem Stück eine Freude machen“, erklärt Dascha.