Freuen sich über die Anerkennung ihrer Arbeit (v. l.): Dr. Michael Kros (Herz-Jesu Krankenhaus Hiltrup), Jens Lammers (Clemenshospital), Dr. Gregor Dresemann (Velen), Dr. Bernd Hoffmann (Clemenshospital), Prof. Dr. Uta Schick (Clemenshospital) und Prof. Werner Paulus (UKM).

Neuroonkologisches Zentrum am Clemenshospital zertifiziert

[21.08.2013]

Die Klinik für Neurochirurgie am Clemenshospital Münster genießt bereits seit langer Zeit einen herausragenden überregionalen Ruf auf dem Gebiet der Behandlung von Tumoren des zentralen und peripheren Nervensystems sowie der Wirbelsäule. Am 9. August nun wurde das „Neuroonkologische Zentrum Clemenshospital – NZC“ vom TÜV-Süd als eine der ersten Kliniken Deutschlands erfolgreich zertifiziert. Nach zweijähriger Vorarbeit wurde der Neurochirurgischen Klinik und ihren Kooperationspartnern bestätigt, dass die strengen Normen betreffs der erforderlichen Struktur und Ergebnisqualität „mehr als erfüllt“ werden.

Bei der Verleihung des Zertifikats freuten sich Prof. Dr. Uta Schick (Chefärztin der Klinik für Neurochirurgie und Leiterin des Zentrums), Dr. Gregor Dresemann (Onkologe und Leiter des Zentrums), Dr. med. Bernd Hoffmann (Leitender Oberarzt der Neurochirurgie und Netzwerkkoordinator) mit den Hauptkooperationspartnern Dr. Wolfgang Kusch (Chefarzt der Klinik für Neurologie des Herz-Jesu Krankenhauses Hiltrup),Prof. Dr. Werner Paulus (Direktor des Instituts für Neuropathologie des UKM) und Prof. Dr. Arnt-René Fischedick (Chefarzt der Strahlenklinik des Clemenshospitals) über die Anerkennung der erheblichen Anstrengungen zur Sicherstellung einer überdurchschnittlichen Qualität der Versorgung der Patienten von der primären Diagnose, der Operation bis zur Nachsorge.

Dazu gehören spezialisierte Tumorsprechstunden in den Kliniken für Neurochirurgie und Neurologie, eine moderne Ausstattung der OPs der Klinik für Neurochirurgie mit nachgewiesener Expertise der Operateure des Zentrums, die wöchentlich stattfindende interdisziplinäre Tumorkonferenz, der niederschwellige Zugang zu psychoonkologischer Begleitung sowie zu Selbsthilfegruppen und auch die wissenschaftliche Tätigkeit des Zentrums, begleitet von einer umfassenden Dokumentation der Fälle. Neben der Fortbildung der Mitarbeiter werden regelmäßig auch Infoveranstaltungen für Betroffene und Angehörige angeboten.

„Wir sind froh, dass wir unseren Patienten im ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Bereich ein so gut funktionierendes Team und eine überprüfte Qualität anbieten können. Auch die gute Zusammenarbeit mit den Zuweisern in Praxis und Klinik hilft uns sehr“ äußerten die Vertreter des Zentrums. „Zudem ist uns wichtig, nicht nur die organischen Aspekte der Krankheit zu sehen, unseren Patienten soll auch im psychologischen und sozialen Bereich die Hilfe zukommen, die sie benötigen“, ergänzte Chefärztin Schick.

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