Die Chefärzte Dr. Georg Hülskamp (l.) und Dr. Otfried Debus (r.) informieren Roland Kaiser, Titus Dittmann und Götz Alsmann (v. l.) über die Arbeit der neuen Station des Clemenshospitals. Foto: M. Hauschild
Der Musiker Roland Kaiser, der Skateboardpionier Titus Dittmann und der Entertainer Götz Alsmann (v. l.) unterstützen die Arbeit der Kinderklinik.
Entertainer Götz Alsmann
Musiker Roland Kaiser
Skateboardpionier Titus Dittmann
Der münstersche Fotograf Markus Hauschild bei der Arbeit.

Prominente unterstützen Kinderklinik

[30.05.2013]

Prominente Unterstützung erhielt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Clemenshospitals. Roland Kaiser, Titus Dittmann und Götz Alsmann unterstützen die Arbeit der neuen Station für die neurologische Frührehabilitation von Kindern, die vor wenigen Tagen ihren Betrieb aufgenommen hat. Während eines Ortstermins mit dem Fotografen Markus Hauschild informierten sie sich bei den Chefärzten Dr. Georg Hülskamp (l.) und Dr. Otfried Debus (r.) über die besonderen Herausforderungen bei der Behandlung junger Patienten mit schweren Schädigungen des zentralen Nervensystems.

Die unmittelbare räumliche Nähe zur ebenfalls neuen Intensivstation für Kinder, die beiden Bereiche liegen nur rund vier Meter voneinander entfernt, ermöglicht eine derart enge Verzahnung von intensivmedizinischer und therapeutischer Behandlung der Betroffenen, wie sie bislang in der Region einzigartig ist. Zuvor mussten die Kinder in weit entfernte Zentren wie in Hamburg oder Kassel gebracht werden, eine große Belastung sowohl für die kleinen Patienten als auch für die Eltern.

Während ihres Besuchs im Clemenshospital verdeutlichte Debus den prominenten Besuchern die Bedeutung der neuen Stationen für die medizinische Versorgung in der Region. Die Ursachen für derart schwere Schädigungen können sehr unterschiedlich sein, erläuterte der Chefarzt. Infektionen, Sauerstoffmangel unter der Geburt, Schlaganfälle, Unfälle oder auch ein Schütteltrauma können dem kleinen Kopf sehr zusetzen, „dann ist es von zentraler Bedeutung, mit der Rehabilitation so früh wie möglich anzufangen“ berichtete Debus.

Fotos: Markus Hauschild