Schwester Ines feiert 25. Profess-Jubiläum

[12.09.2010]

Clemensschwester mit Herz und Seele ist Schwester Ines nun schon seit 25 Jahren. Ihr so genanntes Professjubiläum feierte sie am Sonntag, 12. September, mit ihren Mitschwestern, Freunden und Verwandten im Clemenshospital. 
Schwester Ines Leidenschaft war schon früh die Krankenpflege. Insbesondere die Unfallchirurgie hatte es ihr angetan. In Arnsberg lernte sie die Clemensschwestern kennen, und entschied sich, sich der Ordensgemeinschaft anzuschließen. Am 1. November 1983 trat sie in die Gemeinschaft ein. Ihre erste Profess war am 15. September 1985, und die ewige Profess am 15. September 1991. Als Krankenschwester war sie dann in Warendorf, Recklinghausen, Bocholt, Duisburg und Meschede tätig, bis sie am 1. Januar 2001 ins Clemenshospital nach Münster kam. Hier lebt und arbeitet sie seitdem und hat eine zusätzliche Leidenschaft entwickelt: Preußen Münster! Schwester Ines kennt alle Spieler, zum Großteil auch persönlich. Eine Ordensschwester im Stadion – das spricht sich eben rum. Sie hat Autogramme, Schals, Bettwäsche… und das nicht nur von den Preußen, sondern auch von Bayern München, ihrem zweiten Lieblingsverein. „Auch Ordensschwestern brauchen einen Ausgleich“, sagt sie und freut sich, beide Leidenschaften so gut miteinander verbinden zu können.

Bei ihrem Professjubiläum war der Fußball aber zweitrangig, wenn auch der Sportvorstand von Preußen Münster, Carsten Gockel, als Ehrengast gratulierte und Schwester Ines ein Trikot mit den Unterschriften aller Spieler schenkte. Dieses zog sie dann auch gleich ganz stolz vor allen Gästen über ihre Ordenstracht.

Dennoch: Ihr Einsatz für kranke Menschen, ihr Glaube und ihr Wirken in der Gemeinschaft, die standen am Sonntag im Mittelpunkt. Das Clemenshospital und die Clemensschwestern gratulieren Schwester Ines zum Jubiläum und wünschen ihr weiterhin alles Gute!