Der leitende Polizeidirektor Udo Weiss berichtete aus dem Alltag der Verkehrspolizei
Prof. Dr. Horst Rieger kennt die Folgen von Fahrradunfällen aus der täglichen Praxis
Dr. Bernd Hoffmann informierte über die Folgen von Radunfällen aus der Sicht des Neurochirurgen
Mit Helm wäre das nicht passiert: Diese Wassermelone fiel aus geringer Höhe auf den Boden
Medienrummel für eine Wassermelone

Sicher mit dem Rad unterwegs!

[28.09.2012]

Münsters Verkehrsalltag kristallisiert täglich aufs Neue in den Ambulanzen der Krankenhäuser aus: Verunglückte Radfahrer, oft unter Alkoholeinfluss und ebenso häufig mit mehr oder weniger schweren Kopfverletzungen. „Erstaunlich viele Radunfälle geschehen sogar ohne Beteiligung von Autofahrern“, wie der leitende Polizeidirektor Udo Weiss berichtet. Das Clemenshospital hat in Kooperation mit der Polizei Münster und Fahrrad XXL-Hürter während eines Aktionstages für Mitarbeiter und interessierte Bürger auf die Schutzwirkung des Fahrradhelms und die Gefahren des Radfahrens unter Alkoholeinfluss hinweisen.

In Vorträgen und an Infoständen konnten sich die Teilnehmer über Unfallrisiken, häufige Verletzungsarten sowie moderne und attraktive Helmmodelle informieren. Udo Weiss sowie der Chefarzt Prof. Dr. Horst Rieger (Unfallchirurgie) und der Oberarzt Dr. Bernd Hoffmann (Neurochirurgie) zeigten in informativen und mitunter drastischen Vorträgen, welche Folgen selbst Fahrradunfälle bei geringen Geschwindigkeiten haben können.

In einem Experiment mit einer Wassermelone wurde die Schutzwirkung des Fahrradhelms demonstriert und mittels "Rauschbrille" konnte im nüchternen Zustand die Wirkung des Alkohols am eigenen Körper erprobt werden. „Dies war das erste Mal, dass sich eine öffentliche Einrichtung direkt an uns gewendet hat, um in Kooperation mit der Polizei Münster die Mitarbeiter über das Thema Verkehrssicherheit beim Radfahren zu informieren“, freut sich Weiss über die Initiative des Clemenshospitals.

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