Alle Gremienvertreter der Alexianer und der Clemensschwestern sind sich einig: der Zusammenschluss der beiden katholischen Träger stärkt die Gesundheitsversorgung in der Region.

Zukunftsvertrag unterzeichnet

[22.12.2015]

 Misericordia GmbH und Alexianer GmbH besiegeln Zusammenschluss

Bereits im November letzten Jahres ist der Zusammenschluss bekannt gegeben worden. Gestern wurde es nun amtlich: Die Misericordia GmbH, die in Münster das Clemenshospital und die Raphaelsklinik betreibt und zu der darüber hinaus das Augustahospital in Anholt sowie das St. Walburga-Krankenhaus in Meschede gehören, wirtschaftet ab sofort gemeinsam mit der Alexianer GmbH. Die Alexianer GmbH hält 50,1 Prozent der Gesellschaftsanteile, die Maria-Alberti-Stiftung 49,9 Prozent. Die neue Gesellschaft trägt den Namen Alexianer Misericordia GmbH.

Für die Maria-Alberti-Stiftung unterzeichneten Schwester Charlotte Schulze Bertelsbeck, Generaloberin der Clemensschwestern, Schwester Gisela Maria Manders und Peter Fröhlich den Vertrag. Auf der Seite der Alexianer unterzeichnete Hauptgeschäftsführer Andreas Barthold. Für den bisherigen Mitgesellschafter der Misericordia GmbH, die Gräflich Stolberg’sche Familienstiftung, Benedikt Graf Droste zu Vischering, Dr. Klaus Winterkamp und Schwester Charlotte Schulze Bertelsbeck eine Unterschrift. Damit wurden die Gesellschaftsanteile, die die Gräflich Stolberg‘sche Familienstiftung bisher gehalten hatte, an die Alexianer GmbH übertragen.

„Durch die Kooperation mit einem starken Partner, wie den Alexianern, stärken wir unsere bisherige Position in der Region und können die Krankenhausversorgung noch weiter verbessern“, sagte Schwester Charlotte Schulze Bertelsbeck während der Feierstunde zur Unterzeichnung des Zukunftsvertrags.

Auch die Alexianer zeigen sich davon überzeugt, dass hier eine zukunftsweisende Kooperation auf den Weg gebracht wurde. Für Andreas Barthold, Hauptgeschäftsführer der Alexianer-Einrichtungen in Deutschland, bedeutet „insbesondere die Ergänzung der bestehenden Angebote beider Träger, die sich nicht in einer Konkurrenzsituation befinden, eine gute Basis für gemeinsames Handeln.“
Der Zusammenschluss der beiden katholischen Träger stärkt die konfessionellen Einrichtungen im Bistum Münster. Dabei steht die Wahrung christlicher Wertvorstellungen im Vordergrund. Ziel ist es, den Bürgern nachhaltig den Zugang zu umfassenden Gesundheitsleistungen anzubieten. Die somatischen Angebote der Misericordia-Krankenhäuser und die psychiatrischen Angebote sowie Altenpflege, Behinderteneinrichtungen, Pflegedienste und Kurzzeitpflege der Alexianer bieten dabei gute Möglichkeiten der fachlichen Vernetzung.

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