Eierstockzysten und -erkrankungen

Eierstockzysten

Diese werden bei einer Bauchspiegelung komplett mit dem Zystenbalg entfernt. Die Wunde am Eierstock wird durch endoskopische Nahttechniken vernäht. Es resultiert ein anatomisch wieder normaler Eierstock. Die Komplikationsraten dieses Eingriffes sind gering, die Patientinnen können meist am 2. Tag nach der Operation die Klinik verlassen. Das Wiederauftreten von Zysten ist nach dieser Operationstechnik (mit kompletter Entfernung des Zystenbalges) selten, auch die Rate an Verwachsungen ist gering.

Eierstockserkrankungen

Treten Veränderungen an den Eierstöcken auf, die mit dem Verdacht auf eine bösartige Erkrankung verbunden sind, kann häufig die Technik der Bauchspiegelung zur Klärung behilflich sein. Über eine Bauchspiegelung kann der Bauchraum genau inspiziert werden. Auffällige Eierstockbefunde können durch Entfernung der Eierstöcke abgeklärt werden. In diesen Fällen wird der Eierstock abgetragen und in einen Plastikbeutel eingelegt, dieser verschlossen und durch die Bauchdecke entfernt. So wird eine Ausbreitung möglicherweise bösartiger Zellen im Bauchraum vermieden. Den Patientinnnen kann ein Bauchschnitt somit häufig erspart werden. Nur bei tatsächlich bösartigem Befund muß eine radikale Nachoperation erfolgen.