Endometriumresektion

Viele Frauen leiden unter starken Blutungen, die hormonell nicht ausreichend erfolgreich behandelt werden können. In klassischer Weise wurde diesen Patientinnen bis vor einigen Jahren die Gebärmutterentfernung angeraten.  Alternativ steht seit mehreren Jahren der Eingriff der Endometriumresektion zur Verfügung. Über eine Gebärmutterspiegelung wird unter  videooptischer Sicht die Gebärmutterschleimhaut mit der angrenzenden Muskelschicht abgetragen. In über 80 Prozent der Fälle sind die Patientinnen anschließend mit der Blutungsstärke zufrieden. Der Eingriff ist komplikationsarm und mit einer Arbeitsunfähigkeit von nur zirka sieben bis zehn Tagen verbunden.

Für diese Operation liegen im Clemenshospital die meisten Erfahrungen aller münsterländischen Frauenkliniken vor, da der Eingriff hier seit mehr als zehn Jahren durchgeführt wird.