Gebärmutterentfernung mittels Bauchspiegelung

Um einen Bauchschnitt zu vermeiden, kann die Bauchspiegelung zur Unterstützung der Gebärmutterentfernung eingesetzt werden. Hierbei wird die Gebärmutter von ihren Bandverbindungen gelöst. Dies erfolgt durch Koagulation mit Strom und anschließender Durchtrennung. Dadurch werden Nervenenden verschorft, die ansonsten schmerzleitend sein könnten. Der Eingriff ist daher kaum noch schmerzhaft. Ist die Gebärmutter durch die Bauchspiegelung gut beweglich geworden, kann sie über die Scheide leicht entfernt werden, gegebenenfalls unter Zerkleinerung, wenn größere Myome vorliegen. So können heutzutage Gebärmutterentfernungen schonend durchgeführt werden, die früher nur per Bauchschnitt machbar waren. Die Patientinnen erholen sich sehr schnell von diesem Eingriff und verlassen das Krankenhaus nach zirka fünf- bis siebentägigem Aufenthalt. Trotzdem sollte eine etwa vierwöchige Arbeitsunfähigkeit einkalkuliert werden