Innere Medizin III - Hämatologie und Onkologie

Die Klinik für Innere Medizin III ist als Verbundabteilung von Clemenshospital und Raphaelsklinik zur Behandlung von Patienten mit onkologischen und hämatologischen Erkrankungen konzipiert worden. Die Besonderheit der Abteilung liegt neben der Aufteilung auf zwei verschiedene Standorte darin, dass sie ausschliesslich von niedergelassenen Fachärzten im Kollegialsystem geleitet wird. Die Innere Medizin IIII existiert als Hauptabteilung seit dem 1. März 2009. Die Abteilung im Clemenshospital wird schwerpunktmäßig geleitet von Priv. Doz. Dr. med. Rüdiger Liersch und Dr. med. Christian Lerchenmüller. Dr. med. Karsten Kratz-Albers und Dr. med. Holger Timmer sind in der Raphaelsklinik tätig.

Zusammen mit der Gemeinschaftspraxis für Hämatologie und Onkologie der leitenden Ärzte schafft die Abteilung die Voraussetzung dafür, dass Krebspatienten beider Krankenhäuser sowohl stationär als auch ambulant onkologisch behandelt werden können, wobei die Behandlerkonstanz als stabilisierendes Element der Arzt-Patientenbeziehung gewahrt bleibt und Behandlungskonzepte reibungslos sektorenübergreifend umgesetzt werden können. Wir sind davon überzeugt, dass eine umfassende erfolgreiche Diagnostik und Behandlung von hämato-onkologischen Krankheitsbildern nur im interdisziplinären Team in guter Zusammenarbeit mit den Hausärzten und ggf. palliativmedizinischen Spezialisten gelingt. Darüberhinaus stellt die institutionelle Verankerung der stationären Onkologie als eigenständige Abteilung einen wichtigen Schritt in der zunehmenden Vernetzung aller Disziplinen dar, die Patienten mit Krebserkrankungen diagnostizieren und therapieren. Dies zeigt sich u. a. darin, dass die Innere Medizin III die diagnostischen und teilweise auch die therapeutischen Kapazitäten der beiden übrigen internistischen Abteilungen Innere Medizin I (Allgemeine Innere Medizin) und Innere Medizin II (Pneumologie) für die Betreuung und Versorgung ihrer Patienten nutzt. Umgekehrt können für stationäre Krebspatienten aller Abteilungen des Clemenshospitals konsiliarische onkologische Leistungen jederzeit abgefragt werden.
Onkologische Therapiekonzepte erfahren durch den medizinischen Fortschritt mit neuen Medikamenten und Studienergebnissen einen raschen Wandel. Unsere Patienten sollen unmittelbar von diesen Fortschritten und neuen Erkenntnissen profitieren. Dies gelingt durch die regelmäßige Teilnahme aller Chefärzte an hämato-onkologischen Fortbildungen und Kongressen. Es besteht eine Selbstverpflichtung der Praxisinhaber alle drei Jahre die sogenannte ESMO Prüfung der europäischen Krebsgesellschaft (ESMO) zu wiederholen.

Der Leitlinien der Fachgesellschaften für eine evidence-basierte Medizin sind für die onkologische Abteilung Behandlungsgrundlage für eine sichere und erfolgreiche Therapie. Die Therapien sollen sich an aktuellen Erkenntnissen orientieren und an die individuelle Situation des Patienten angepasst sein. Die ausführliche Beratung und Aufklärung der Patienten und ihrer Angehörigen über die oft Angst auslösenden Diagnosen und ihre Behandlung ist ein essentieller Bestandteil unserer Arbeit.
Nur ein aufgeklärter Patient kann selbstbestimmt Therapiempfehlungen zustimmen oder ablehnen. Besonders in nur palliativ behandelbaren Krankheitsstadien müssen die Therapieziele immer wieder neu mit den Patienten und ihren Angehörigen überprüft werden.

>>> Link zur Gemeinschaftpraxis für Hämatologie und Onkologie

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