Tumoren

Kindliche Tumore können sowohl das Großhirn, das Kleinhirn, aber auch den Hirnstamm und das Rückenmark betreffen.

Sie können sowohl gutartig als auch bösartig sein, so dass eine Nachbehandlung in Form einer Bestrahlung oder Chemotherapie (in Kooperation mit der Kinderonkologie des UKM - Prof. H. Jürgens, PD Dr. R. Sträter - und Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln) oder gar beides in Kombination notwendig wird.

Monitoring während einer Operation

Die Operation erfolgt in jedem Fall in einer Vollnarkose. Die Hirn- und Nervenfunktionen werden kontinuierlich überwacht. Nach der Eröffnung des Schädels wird die Gehirnhaut eröffnet. Tumorgewebe wird bereits während der Operation zu dem Neuropathologen (Prof. Dr. W. Paulus) zur Begutachtung geschickt, der Tumor selbst soweit möglich dann in mikrochirurgischer Technik, das heißt unter Einsatz von Mikroinstrumenten unter dem Mikroskop, entfernt.

Die Einzelheiten der operativen Behandlung und das weitere Vorgehen werden abhängig von der Art des Tumors besprochen.