Physikalische Bestrahlungsplanung

Um eine optimale Versorgung des Tumors mit Strahlendosis und gleichzeitig eine weitgehende Schonung der gesunden Organe zu erreichen, sind aufwändige, computergestützte Berechnungen notwendig.

Die Software zur Bestrahlungsplanung arbeitet auf der Grundlage von axialen Körperschnitten, die hauptsächlich mit der Computergraphie (CT) erstellt werden. Häufig werden auch Informationen aus Bildern der Kernspintomographie (MRT) zu Hilfe genommen.

Die aufgenommenen CT-Schnitte, die auch Marker auf der Körperoberfläche zur anatomischen Orientierung darstellen, werden in das Bestrahlungplanungsprogramm übertragen und dort zur dreidimensionalen Berechnung der Dosisverteilung im menschlichen Körper genutzt.

Für die Bildgebung kann auf ein Toshiba-CT, Aquilion 128-Zeilen, und auf einen Toshiba-Kernspintomographen, Vantage Titan 1,5 Tesla, zugegriffen werden.