Schutzkleidung ist cool - Eine Aktion für Kinder

Diese gemeinnützige Aktion der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie, Handchirurgie und Sportmedizin des Clemenshospitals wird durch die Westfälischen Nachrichten, die Barmer Ersatzkasse und die AOK gefördert:

Kinder sind im Alltag, im Straßenverkehr, in der Schule und beim Sport vielfältigen Gefahren und Unfallrisiken ausgesetzt. Durch eine adäquate Schutzkleidung (z. B. Schutzhelm, Knieschoner, gut sichtbare Kleidung, Leuchtstreifen etc.) können viele Verletzungen verhindert werden. Doch den meisten Eltern ist das Problem bekannt:

Die Kinder wollen die Schutzkleidung nicht tragen, weil dies uncool ist. Daher hat Prof. Dr. Horst Rieger in Zusammenarbeit mit Pädagogen, der Verkehrswacht, Eltern und Kindern das Präventionsprojekt Schutzkleidung ist cool® entwickelt. Entstanden ist dabei eine interaktive Computeranimation, die Kinder anregen soll, an ihre Sicherheit zu denken und Schutzkleidung zu tragen. Die Präsentation ist so gestaltet, dass die Kinder nicht überfordert werden. Dargestellt werden neben Bildern aus der medizinischen Praxis und Cartoons eine Fülle von Vorbeugungsmaßnahmen, beispielsweise im Straßenverkehr, bei Skatern, beim Skilaufen und Fahrradfahren, bei Ballsportarten sowie bei vielen anderen Alltags- und Freizeitaktivitäten der Kinder. Als Anschauungsmaterial dienen auch Schrauben, Platten und Nägel für die Versorgung von Knochenbrüchen.

Da es sich um ein ehrenamtliches Projekt handelt, ist der Vortrag kostenlos. Terminvereinbarungen können über das Sekretariat von Prof. Rieger erfolgen (Telefon 0251.976-2391). Als technische Voraussetzungen müssen eine Leinwand, ein Projektionstisch, eine Lautsprecheranlage sowie ein Video-Beamer zur Verfügung stehen. Prof. Rieger präsentiert die Computeranimation beispielsweise in Schulen. Ein zusätzlicher Anreiz für die Kinder ist die Möglichkeit, einige Schutzhelme oder andere Sicherheitsaccessoires zu gewinnen. Die Resonanz seitens der Kinder, der Pädagogen, der Eltern und der Medien ist sehr positiv („Mahnung ohne erhobenen Zeigefinger“, WN 10.12.2004).

Mittlerweile wird der Vortrag auch bei Aktionen des „PräventionsTisch Münster“ gehalten, einem Netzwerk von verschiedenen Personen und Institutionen, deren Ziel eine dauerhafte Senkung des Unfallrisikos ist. Beteiligt sind außer dem Clemenshospital u. a. die Kinderneurologie-Hilfe Münster, die Verkehrswacht, mehrere Ämter der Stadt Münster, die Polizei und die Feuerwehr, die Westfälische Provinzial Versicherung, die Barmer, die AOK, die Unfallkasse NRW, die Skaterschule „Skateline“ Georg Hüging und Fahrrad-XXL Hürter.

Weitere Informationen finden sie unter www.kinderneurologiehilfe.de