Klinik für Innere Medizin I

Download für Hausärzte: Zusatzbogen zur Patienten-Aufklärung für Ballondilatation und Stentimplantation bei elektiven Herzkatheterunteranwendungen

Leiter der Klinik E-Mail
Professor Dr. med. Peter Baumgart p.baumgart@clemenshospital.de
Arzt für Innere Medizin, Angiologe, Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Diabetologe DDG

Sekretariat Kontakt
Frau Ulrike Jenderek Telefon 0251.976-2451
Frau Anne Swienty Fax       0251.976-2452


Angehöriger der Medizinischen Fakultät der Universität Münster
s. a. „Die führenden Medizinforscher - Who's Who der deutschen Medizin." (Vless 1995),
Ärztlicher Berater der Schlaganfallgruppe Münster e. V. und der Selbsthilfegruppe "Hoher Blutdruck" Münster

Vorlesung: Repetitorium „Innere Medizin für Fortgeschrittene"
(ganzjährig jeden 2. Dienstag im Monat von 14 - 15 Uhr im Vortragssaal, Termine bitte im Sekretariat erfragen.)

Allgemeines zur Klinik

Die Klinik für Innere Medizin I hat 100 Planbetten. Ihr Aufgabengebiet umfasst die Diagnostik und Therapie aller inneren Krankheiten mit Ausnahme der Atemwegs- und Lungenkrankheiten.

Schwerpunkte

  • Herz-Kreislauferkrankungen
    insbesondere: Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall
  • Bluthochdruck
    Durchblutungsstörungen, Schwindel, Kreislaufkollaps, Synkopen
  • Gefäßerkrankungen (Angiologie)
  • Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten (z. B. Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht)
  • Alterskrankheiten (Chefarzt und Oberarzt besitzen die fakultative Weiterbildungs-Anerkennung "Geriatrie")
  • Intensivmedizin (Chefarzt hat die Anerkenung der fakultativen Weiterbildung "Spezielle Internistische Intensivmedizin")
  • Diagnostik von Nierenerkrankungen


Besondere Diagnostische und Therapeutische Möglichkeiten

Herzerkrankungen

  • Farbdoppler-Echokardiographie (Herzultraschalluntersuchung)
  • Streßechokardiographie (zum Nachweis und zur Lokalisation von Herzdurchblutungsstörung unter Belastung)
  • Rechtsherzkatheter
  • intensivmedizinische/notfallmedizinische Herzinfarktbehandlung
  • Herzschrittmachertherapie
  • Transösophageale Echokardiographie (Herzultraschall mit Speiseröhren-Sonde) zur Erkennung von Herzerkrankungen © 1 und von Blutgerinnseln, die zum Schlaganfall führen/geführt haben © 2
  • Langzeit-EKG (24h-EKG)
  • mehrtägiges Ereignis-EKG (Loop-memory EKG) zur Aufdeckung selten auftretender, im 24h-EKG nicht erfaßter Rhythmusstörungen
  • Spätpotential-EKG (hochverstärktes EKG) zur Analyse des Risikos tödlicher Rhythmusstörungen nach Herzinfarkt

Bluthochdruck und Nierenerkrankungen

  • spezielle Diagnostik und Einstellung bei kompliziertem Bluthochdruck
  • strukturierte Schulung von Hypertonikern
  • 24h-Blutdruckmessung stationär und ambulant im Alltag
  • unblutige kontinuierliche Blutdruckmessung für spezielle diagnostische Zwecke (Finapres-Blutdruckmessung)
  • Nierenarterien-Farbdoppler zur Ursachenklärung von Bluthochdruck © 3
  • Diagnostik und Ballonweitung von Nierenarterienverengungen
    (ggf. in Zusammenarbeit mit der Radiologischen Klinik)
  • Spezielle Diagnostik hochdruckbedingter Organschäden
  • Ultraschallgeführte Gewebeprobenentnahmen aus den Nieren

Angiologie (Arterien- und Venenerkrankungen)

  • Diagnostik und stadiengerechte Therapie arterieller Gefäßverschlüsse -verengungen (ggf. in Zusammenarbeit mit den Gefäßchirurgen und der Radiologischen Klinik )
  • Lyse (Auflösung) von Venenthrombosen, Lungenembolien © 4, Arterienverschlüssen  (ggf. in Zusammenarbeit mit den Gefäßchirurgen und der Radiologischen Klinik )
  • alle Doppierverfahren einschl. Farbdoppler der hirnversorgenden Arterien und der Extremitätenarterien und -venen zur Aufdeckung von Gefäßengen © 5, Schlaganfallrisiken © 6, Thrombosen © 7, Gefäßverschlüssen, Durchblutungsstörungen
  • Venenverschlussplethysmographie
  • Laufbandergometrie, Gehtraining
  • Kapillarmikroskopie
  • Ödemtherapie, Lymphdrainage
  • Schwindeldiagnostik
  • Kipptisch-Orthostase-Diagnostik mit kontinuierlicher Aufzeichnung von Blutdruck und Herzfrequenz

Gastroenterologische Erkrankungen (Magen, Darm, Leber, Galle,
Bauchspeicheldrüse)

  • Funktionstests und Biopsien aller oben aufgeführten Bauchorgane
  • Endoskopie (Spiegelung) des Magens und Zwölffingerdarmes, ggf. mit Blutstillung, Verödungstherapie,
  • Anlage von Magensonden durch die Bauchwand (PEG-Sonden)
  • komplette Darmspiegelung (hohe Koloskopie), ggf. mit Polypenentfernung © 8
  • Funktionstests des Magendarmtraktes (H2-Atemtest, 24h-pH-Messung in der Speiseröhre)
  • ERCP (endoskopische Röntgendarstellung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge) mit Gallensteinentfernung aus den Gallenwegen, Gallenwegsdrainagen 

Diabetes

  • Diagnostik, Erst- und Neueinstellung von Diabetikern vom Typ I und Typ II
  • Schulung für Diabetiker mit und ohne Insulinbehandlung (Typ I und II) in strukturierten Schulungsprogrammen nach den Richtlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft
  • Insulin-Pumpentherapie
  • Diagnostik und Therapie diabetischer Gefäßerkrankungen, autonomer und peripherer Neuropathien

Onkologische Erkrankungen

  • Diagnostik und Therapie (besonders Chemotherapie), Nachsorge bei zahlreichen Tumorerkrankungen ggf. in Zusammenarbeit mit der Klinik für Strahlentherapie
  • Schmerztherapie, stärkende Ernährungstherapie, pflegerische Betreuung bis hin zur Sterbebegleitung nach den Zielen humanitärer Krankenversorgung (in Zusammenarbeit mit Sozialdienst, Seelsorgern, Angehörigen, Hausarzt)

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