Voraussetzung sind eine ausreichende Nierenfunktion, Kontrastmittelverträglichkeit, der Ausschluss einer Überfunktion der Schilddrüse. Chronische Lymphödeme (z. B. nach Brustamputation mit Entfernung der Achsellymphknoten) und Infektionen im Bereich der Punktionsstelle sind Ausschlusskriterien dieser Untersuchung.
Durchführung:
Nach Anlage eines Stauschlauchs und Desinfektion erfolgt die Punktion einer Fußrücken- bzw. Ellenbeugenvene. Unter Durchleuchtungskontrolle wird das Kontrastmittel injiziert und nach entsprechender Lagerung die bildgebende Dokumentation durchgeführt. Nach kompletter Darstellung der Gefäße bis zu den großen zentralen Venen, Entfernung der Punktionsnadel und Wundverband.
Zur schnellen Ausschwemmung des Kontrastmittels sollte bei liegenden Patienten ein leichter Kompressionsverband angelegt und die Extremität hoch gelagert werden. Bei mobilen Patienten wird eine durch Bewegung der Extremität empfohlen und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.


