Keine Verletzten nach Brand im Patientenzimmer
Einen aufregenden Morgen haben die 22 Patienten der Schulkinderstation des Clemenshospitals hinter sich: Auf einem Zimmer war aus bisher noch ungeklärten Ursachen Feuer ausgebrochen, die Gardine stand plötzlich in Flammen und das Zimmer war voller Rauch. Der jugendliche Patient war zu dem Zeitpunkt schon wach, verließ schnell den Raum und informierte das Pflegepersonal. Um 7.11 Uhr ging dann der Alarm bei der Feuerwehr ein, doch als die eintraf, war schon alles vorbei. „Einer unserer Kinderärzte hatte das Feuer selbst gelöscht. Auch die Reaktionen der Krankenschwestern waren vorbildlich – alle Kinder und Eltern wurden umgehend in den Ambulanzbereich gebracht und dort mit Informationen und Frühstück versorgt“, sagt Dr. Georg Hülskamp, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

Alles verlief sehr routiniert und friedlich ab, was nicht zuletzt auch an den Brandschutzübungen liegt, die das Clemenshospital regelmäßig verpflichtend für alle Mitarbeiter organisiert. Verletzt wurde niemand und die Kinder fanden die Situation eher aufregend als beängstigend. Schon gegen 10 Uhr konnten alle Zimmer wieder bezogen werden und von dem Zwischenfall war nur noch hinter der verschlossenen Tür des Brandzimmers etwas zu sehen.

Als kleine Entschädigung bekamen alle Kinder der Station zur Mittagszeit Pizza, eine Tapferkeitsurkunde und einen Einkaufsgutschein überreicht. „Wir sind froh, dass  alles so gut abgelaufen ist und dass auch die Eltern so schnell reagiert haben und ruhig geblieben sind. Gemeinsam haben wir die Situation sehr gut in den Griff bekommen“, resümiert die Stellvertrende Stationsleiterin Simone Herder.
Und bei den Kindern war die Aufregung spätestens beim Anblick der Pizza und der Geschenke dann auch schnell wieder vergessen!   

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