Spielplatz für kranke Kinder
Es gibt viele Faktoren, die eine schnelle Genesung insbesondere bei kleinen Patienten beschleunigen. Bewegung an der frischen Luft und spielerische Ablenkung von Krankheitsalltag gehören sicherlich dazu. Schon lange hegt das Clemenshospital daher den Wunsch, für die Patienten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin einen Spielplatz im Krankenhauspark zu bauen. Allein die finanziellen Mittel haben bisher gefehlt. Nun haben sich zwei Unterstützer gefunden, die sich zusammen getan haben: Die Firma Fiege aus Greven und der münstersche Verein Herzenswünsche kümmern sich darum, dass noch im Juni 2009 der Spielplatz steht. Am Donnerstag, 16. April, fand der erste Spatenstich statt.

Zehn Nachwuchsförderkräfte

Zehn hoch motivierte, internationale Nachwuchsförderkräfte der Firma Fiege haben sich im Rahmen eines Förderprogramms für das Projekt „Kinderspielplatz“ entschieden, und sind nun selbstständig für die Entwicklung, Organisation und Realisation zuständig. Auf diese Weise soll das in den voraus gegangenen theoretischen Ausbildungsphasen Gelernte in der Praxis angewandt und umgesetzt werden. Dabei steht jedoch nicht nur die gemeinsame Arbeit im Vordergrund, sondern auch die Verantwortung jedes einzelnen Teammitglieds für das Erreichen des gesetzten Ziels.

Unterstützung durch Herzenswünsche

Unterstützt werden sie von Wera Röttgering, Vorsitzende des Vereins Herzenswünsche, die schon seit vielen Jahren gute Kontakte zum Clemenshospital und dort insbesondere zu der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin pflegt. Sie will dabei helfen, Spenden zu bekommen. Denn so ein Spielplatz kostet Geld, nicht nur für die Spielgeräte, sondern auch für Sicherheitsmaßnahmen, barrierefreie Zugänge, Fundamente etc. Um mit der Arbeit beginnen zu können, stellt die Firma Fiege ein Startkapital zur Verfügung, das aber für die gesamte Realisierung längst nicht ausreicht. „Wir hoffen daher auf großzügige Sponsoren“, sagt Röttgering. „Wir freuen uns sehr über das Engagement der jungen Fiege-Mitarbeiter und sind Frau Röttgering für ihre Unterstützung sehr dankbar“, sagt Gerhard Tschorn, Geschäftsführer des Clemenshospitals. „Wenn alles gut läuft, können die kleinen Patienten vielleicht schon bald spielerisch ihre Krankheit für kurze Zeit vergessen.“

 

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