Simulator atmet und reagiert
Die Gelegenheit ist einmalig: Nur der Patientensimulator bietet die Möglichkeit, verschiedene Therapieideen auszuprobieren und direkt die Auswirkungen zu erkennen. Die Puppe atmet, der Brustkorb hebt und senkt sich, sie kann die Augen öffnen und schließen, und sämtliche Werte wie Blutdruck, Puls, Sauerstoffgehalt im Blut etc. werden über einen Monitor wiedergegeben. Es können Grenzfälle ausgetestet und unterschiedliche Szenarien durchgespielt werden. So ist es auch möglich, unterschiedliche „Patienten“ am Computer zu hinterlegen. Mal liegt auf dem OP-Tisch also ein 60-jähriger Lkw-Fahrer, und dann wieder eine 32 Jahre alte Lehrerin, beide mit unterschiedlichen Lebensumständen und Vorbelastungen, die wiederum ganz unterschiedliche Therapieansätze erforderlich machen. Zusätzlich kann ein plötzlicher Herzstillstand oder ein Lungenversagen programmiert werden. In der Praxis bleibt kein Spielraum, um neue Möglichkeiten auszuprobieren – am Simulator schon! Dieser Lerneffekt ist immens.
In der Gruppe werden zudem aktuelle Fälle diskutiert und der Dozent Prof. Dr. Wolfgang Heinrichs von der Uni Mainz gibt einen umfassenden Einblick in den aktuellen Stand der lungenschonenden Beatmung.
Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Heinen und Löwenstein GmbH statt und wird vom Simulationszentrum Mainz durchgeführt.
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