mit 15.000 Euro aus
Vorbildhaftes Verhalten
„Das Clemenshospital Münster ist mit seinem Betrieblichen Eingliederungsmanagement weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgegangen und hat dabei vorbildhaft schwerbehinderte Menschen und ihre Belange berücksichtigt. Deutlich wird das besondere Engagement des Clemenshospitals an dem neu eingerichteten Integrationsteam, in dem neben zwei Beauftragten des Arbeitgebers je ein Mitglied der Mitarbeiter- und der Schwerbehindertenvertretung mitarbeiten“, lobte Kirsch.
„Diese Auszeichnung ist uns zugleich Ansporn, auf unserem Weg der erfolgreichen Wiedereingliederung weiter zu gehen. Ziel bleibt es dabei, längere Arbeitsunfähigkeit zu vermeiden und den zurückkehrenden Mitarbeitern jede erdenkliche Hilfe und Unterstützung anzubieten“, so Tschorn. Er versprach, die Prämie einzusetzen, um benötigte Hilfsmittel anzuschaffen.
Das BEM ist seit 2004 gesetzlich vorgeschrieben. Ziel ist es, dass die Betriebe und Verwaltungen Menschen, die wegen einer Behinderung oder Erkrankung länger arbeitsunfähig waren, dauerhaft an einem geeigneten Arbeitsplatz einsetzen. „Alle Arbeitnehmer, die in einem Jahr länger als sechs Wochen krank sind, können durch das Eingliederungsmanagement Hilfen zur Wiedereingliederung in den Berufsalltag bekommen“, erklärt Kirsch. Dabei berät das LWL-Integrationsamt Westfalen die Arbeitgeber und unterstützt sie auch finanziell. Einmal jährlich zeichnet der LWL Betriebe und Verwaltungen für vorbildliches Betriebliches Eingliederungsmanagement aus.
Sehr gute Akzeptanz
Wie ernst das Clemenshospital das BEM nimmt, zeigt die hohe Akzeptanz, die das BEM bei den Betroffenen genießt: Von den 58 Personen, die seit 2007 mindestens sechs Wochen krank waren, haben 35 Personen das BEM abgeschlossen. „Die meisten Maßnahmen haben positiv gewirkt. Davon haben sowohl die Beschäftigten wie auch das Unternehmen profitiert“, hob Kirsch hervor..jpg)


