HIPEC – Indikationen und Technik
Die bislang größte Erfahrung zur HIPEC liegt weltweit für die Peritonealkarzinose beim colorektalen Karzinom vor. Es existieren zahlreiche Beobachtungsstudien sowie auch einige wenige prospektiv-randomosierte Studien, die einen Überlebensvorteil nach HIPEC im Vergleich zur bestmöglichen Chemotherapie ausweisen.
Eine weitere gesicherte Indikation ist das Pseudomyxoma peritonei. Für das Ovarial- und Magenkarzinom werden zurzeit erste Untersuchungen zur Wirksamkeit des HIPEC durchgeführt.

Technik
Nach chirurgischer Entfernung möglichst aller von einer Peritonealkarzinose befallener Areale erfolgt das Einlegen der Spül- und Ablaufkatheter in die Abdominalhöhle. Diese werden nun an die Hyperthermie-Roller-Pumpe angeschlossen und die Abdominalhöhle kontrolliert mit der hyperthermen Chemotherapie-Lösung perfundiert (90 Minuten).
Nach dieser Phase werden eventuell für die Passagerekonstruktion notwendige Anastomosen angelegt sowie eine Jejunalsonde für die enterale Ernährung implantiert, da nach HIPEC die Zeit der postoperativen Darmanalyse meist verlängert ist.

Bei Fragen zu HIPEC wenden Sie sich bitte an das Sekretariat!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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