Beatmungs-Intensivstation (Weaning)

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Lernen Sie unsere Beatmungs-Intensivstation mit einem virtuellen Rundgang kennen.

 

Die Intensivstation ist eine rein elektive und interdisziplinäre Station der neurologisch geführten Klinik für Beatmungs- und Schlafmedizin sowie der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Einzigartig ist die enge Kooperation der beiden Fachrichtungen, durch die sowohl die pneumologischen als auch die fast immer zusätzlich vorhandenen neurologischen Probleme der Patienten Beachtung finden.
Durch diesen interdisziplinären Ansatz können alle Patienten im prolongierten Weaning, unabhängig von ihrer Grunderkrankung kompetent und auf höchstem medizinischem Niveau versorgt werden. Dazu gehören neben den pneumologischen Patienten mit COPD, ARDS und Pneumonien auch solche mit Muskelerkrankungen und anderen neurologischen Erkrankungen nach langen Intensivaufenthalten. Die Patienten profitieren von einer ruhigen Umgebung, einem festen Tag-Nacht-Rhythmus und einem eingespielten Team aus Pflegekräften, Atmungstherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden, Ärzten und Case-Managern.

Neben den Weaningpatienten werden auch andere Patientengruppen mit der Notwendigkeit einer Langzeitbeatmung auf unserer Station elektiv versorgt. Dazu gehören Einleitungen von nicht-invasiver und invasiver Langzeitbeatmung sowie Verlaufskontrollen  und elektive Maßnahmen bei diesen Patienten.
Die enge Zusammenarbeit von Neurologen und Pneumologen im Bereich prolongiertem Weaning stellt eine deutschlandweite Besonderheit dar.

Das Pflegekonzept der Intensiv- und Observationsstationen des Clemenshospitals

Im Mittelpunkt unserer Intensivpflege steht das Wohlergehen des Patienten. Wir richten deshalb unsere pflegerische Betreuung ganzheitlich auf unsere Patienten und deren Angehörige aus. Wir betreuen sie nach den neusten pflegerischen und medizinischen Erkenntnissen und Methoden in der Organisationsform der Bezugspflege. Wir berücksichtigen dabei christlich-ethische sowie ökonomische Werte und Normen. Die Bezugspflege verstehen wir als eine Beziehung von Mensch zu Mensch. Die Pflege umfasst die Schritte des Pflegeprozesses, bei dem die Pflegebedürftigkeit des Patienten festgestellt wird und daraus die Pflegeziele formuliert werden.

Um die Individualität des Patienten gerecht zu werden, konzentrieren sich die Pflegenden auf die Erfassung der Bedürfnisse der Patienten und deren Angehörigen. Darüber hinaus ist die Einbeziehung des sozialen Umfeldes des Patienten ein wesentlicher Bestandteil der professionellen Pflege. Unser Bemühen ist es, den Aufenthalt unserer Patienten, als auch deren Angehörigen trotz dominierender Technik so angenehm wie möglich zu machen. Im Sinne einer aktivierenden Pflege erhalten die Patienten Unterstützung und Hilfe bei allen Lebensaktivitäten (Nancy Roper) bzw. Aktivitäten des täglichen Lebens (Liliane Juchli),  die professionell dokumentiert und evaluiert werden. Wir integrieren  Pflegetechniken wie die Basale Stimulation und Kinästhetik in die Pflege.

Die Koordination innerhalb der Pflege und zwischen den Berufsgruppen sowie eine angemessene Information und korrekte Dokumentation sind ebenfalls Ausdruck unserer professionellen Pflege nach neusten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen.
Wir beschäftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege und sind eine aktive Ausbildungsstätte für die Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege.

Durch stete Fort- und Weiterbildung der pflegerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleisten wir unseren Patienten und deren Angehörigen eine kontinuierliche und hochqualifizierte Pflege, Beratung und Betreuung.

Personelle Struktur der Beatmungs- Intensivstation

In der personellen Ausstattung orientieren wir uns an den Leitlinien der „Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V.“

Auf unserer Beatmungs -  Intensivstation arbeiten alle beteiligten Professionen sehr eng miteinander.  Zum täglichen Austausch gehört auch eine wöchentliche interdisziplinäre Visite, an der sämtliche Professionen teilnehmen. Es wird für jeden Patienten der jeweilige Behandlungsstand besprochen und neue Ziele festgelegt. In individuellen Wochenplänen bekommen alle beteiligten Professionen ihren Platz für ihre ganz eigene Tätigkeit am und für den Patienten. So schaffen wir Struktur und eine optimale Nutzung der vorhandenen Ressourcen.

Die Intensivstation  ist  ärztlich mit einem Assistenzarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin bzw. einem Assistenzarzt  der Klinik für Beatmungs- und Schlafmedizin dauerhaft besetzt. Im Tagdienst zusätzlich mit der Oberärztin der Klinik für Beatmungs- und Schlafmedizin.

Im pflegerischen Bereich arbeiten Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Krankenschwestern/-pfleger und Fachkrankenpflegekräfte für Intensivpflege und Anästhesie zusammen. Der Stellenschlüssel liegt aktuell bei 1:2 bzw. 1:3 im Tag wie auch im Nachtdienst. Pflegerisch unterstützend arbeitet eine Pflegeassistentin, welche ebenfalls als Kinästhetik-Trainerin tätig ist. Außerdem gehört eine Serviceassistentin zu unserem Team, die im Tagdienst unterstützende und entlastende Tätigkeiten durchführt.

Neben dem ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitern gehören zum festen Team und in die tägliche Praxis rund um die uns anvertrauten Patienten ein Case-Manager, Physiotherapeuten, Atmungstherapeuten,  Logopäden und Reinigungspersonal, welches sich unter anderem um die Pflege der Bettplätze kümmert.
Unterstützt und beraten werden wir in unserer Arbeit von unterschiedlichen Pflegeexperten aus dem Haus wie z.B. der Pflegeexpertin für Stoma, Wunde, Inkontinenz, der Fachkraft für kinästhetische Mobilisation, der Aromatherapeutin oder der Pain-Nurse.

Fort- und Weiterbildung

  • Innerbetriebliche Fortbildungen finden das ganze Jahr über statt. Themen und Termine können in der IBF Broschüre der Alexianer  eingesehen werden. Sie umfassen ein breites Spektrum mit berufsnahen wie berufsfernen Thematiken.
    Stationsinterne Fortbildungen werden nach Bedarf angeboten in Absprache mit der pflegerischen Leitung organisiert.  Dieses werden Fortbildungen aus dem Bereich Atmung/Beatmung, Neurologie, Kinästhetik, und vieles mehr sein.
  • Interessierte können die  Weiterbildungsmaßnahme  zur Fachkrankenschwester/ -pfleger absolvieren oder sich als zum Beispiel als Praxisanleiter ausbilden lassen.
  • Räumliche, Apparative Ausstattung, Möglichkeiten
  • sechs Einzelzimmer sowie ein Zwei-Bett-Zimmer mit großzügigen Fenstern, Klimatechnik, Schleuse und Bad. Alle Bettplätze verfügen über invasive sowie nicht-invasive Beatmungsmöglichkeiten, Monitoring der Vitalparameter (invasiv/nichtinvasiv),  Mobilisations- / Aufstehbetten, moderne Infusomaten- und Perfusoren inkl. einer zentralen Überwachung, TV/Radio/Telefon/WLAN
  • zentraler Arbeitsplatz mit einer zentralen –Überwachungsanlage, BGA-Gerät, Notfallwagen, Bronchoskopieturm, FEES-Diagnostik, Polygrafie, u.a.
  • zentral gelegene Apotheke mit modernem Etikettendrucker (Perfusoren/Infusionen)
  • Personalaufenthaltsraum mit Küchenzeile, TV und Tageslicht
  • Pflegebad mit Duschliege und Beatmungsmöglichkeit
  • Materialraum, Küche, Entsorgungsraum
  • Büros

Willkommen in unserem Team – Willkommen zu neuen Möglichkeiten!

Sie haben Fragen? Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf!

Stationsleitung: Rudolf Noltensmeier, 0251 976-5605
E-Mail: bis@clemenshospital.de

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sind Sie neugierig geworden? Dann bewerben Sie sich doch bei uns. Wir ermöglichen Ihnen nach einem Vorstellungsgespräch mit unserer Pflegedienstleitung gerne einen Hospitationstermin.

Kontakt

Hildegard Tönsing
Pflegedirektorin
Telefon: 0251 976-0 (Zentrale)
Email: pdl@clemenshospital.de