Wenn's geht ambulant

Bei vielen Operationen ist eine stationäre Behandlung im Clemenshospital nicht erforderlich. So können beispielsweise Eingriffe an der Hand oder Gelenkspiegelungen oft ambulant durchgeführt werden.

Die Patienten können wenige Stunden nach der ambulanten Operation entlassen werden. Wichtig ist, dass seitens der Patienten keine Risikofaktoren (z. B. Herzschwäche) vorliegen, und dass die häusliche Betreuung nach der ambulanten Operation gewährleistet ist. Hier arbeitet die Klinik eng mit den niedergelassenen Fachärzten und Hausärzten zusammen.

Mit den technischen und baulichen Voraussetzungen, die das moderne MedicalCenter am Clemenshospital mit seinem Operationszentrum bietet, kann ein Großteil der operativen Maßnahmen im ambulanten Rahmen durchgeführt werden. Dies trägt nicht nur den gesetzlichen Bestimmungen Rechnung (§ 115b SGB V), sondern kommt auch den Behandlungswünschen vieler Patienten entgegen. Unsere Klinik führt sehr viele ambulante Operationen durch. Das MedicalCenter befindet sich auf dem Grundstück unseres Krankenhauses und ist ein Ärztehaus mit modern eingerichteten Operationsräumen. Die direkte Anbindung an das Clemenshospital vereinfacht die Abläufe und gewährleistet eine hohe Sicherheit für unsere Patienten.

Das MedicalCenter am Clemenshospital

Die von uns operierten Patienten erleben den kurzen Aufenthalt in den modernen Räumlichkeiten als sehr angenehm, was durch viele schriftliche Beurteilungen der Patienten dokumentiert wird. Mit den zuweisenden ärztlichen Kolleginnen und Kollegen besteht eine sehr gute Zusammenarbeit unter Austausch aller wichtigen Informationen. Auf diese Weise wird eine adäquate Nachbehandlung im Interesse unserer gemeinsamen Patienten sichergestellt.

Das ambulante Operationsspektrum unserer Klinik umfasst eine Vielzahl von Eingriffen:

  • Unfallchirurgie, z. B. Kahnbeinbruch der Hand, Mittelhand- und Fingerfrakturen, Metallentfernung nach Frakturversorgung.
  • Hand- und Mikrochirurgie, z. B. Nerveneinengungen wie das Karpaltunnelsyndrom, Dupuytren-Kontraktur, Arthrose, schnellender Finger (Schnappfinger), Ganglion (Überbein), angeborene Fehlbildungen der Hand, Rheuma
  • Fußchirurgie, z. B. Hallux valgus (schmerzhafter Ballen), Hammer- und Krallenzehen, Fersensporn
  • Minimal-invasive Chirurgie, Arthroskopien (Gelenkspiegelungen) und arthroskopische Operationen des Kniegelenks, des Sprunggelenks, der Schulter, des Ellenbogengelenks und des Handgelenks (z. B. Kreuzbandplastik, Meniskus- und Knorpelchirurgie, endoskopische subacromiale Dekompression der Schulter, Bankart-Operation, Naht der Rotatorenmanschette)
  • Sehnenchirurgie, z. B. Riss der Achillessehne, Achillessehnenschäden oder Sehnenverletzungen der Hand und der Schulter (Supraspinatussehne)
  • Sportorthopädische Operationen, z. B. Bandverletzungen des Sprunggelenkes, Epicondylitis humeri radialis (Tennisellenbogen), Epicondylitis humeri ulnaris (Golferellenbogen)

Prof. Dr. Horst Rieger ist Mitherausgeber des Standardwerkes „Ambulante Chirurgie - Lehrbuch und Atlas für das ambulante Operieren“, erschienen im Deutschen Ärzte-Verlag.

Weitere Informationen zum ambulanten Operieren und zum ambulanten Operationszentrum erhalten Sie über das Sekretariat und im Internet.

Sekretariat

(0251) 976-2391


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