Hoch spezialisiert und nah am Menschen

Ein Mensch, der Ihnen nahe steht, befindet sich auf unserer Beatmungs-Intensivstation. Möglicherweise haben Sie gemeinsam mit Ihrem Angehörigen schon einen langen Krankheitsverlauf hinter sich gebracht, evtl. sind Sie sogar selbst betroffen. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben, Ihnen Ängste nehmen und mögliche Fragen beantworten. Selbstverständlich können Sie sich bei weiteren Fragen auch direkt an uns wenden.

Beste Betreuung rund um die Uhr

Die Beatmungs-Intensivstation des Clemenshospitals ist eine interdisziplinäre Intensivstation mit sieben Betten. Hier werden Patienten mit einem langen und erschwerten Krankheitsverlauf betreut. In der Regel steht die Atmung im Vordergrund der Behandlung. Ziel ist die Entwöhnung des Patienten von der Beatmung oder eine Kontrolle der aktuellen Beatmungssituation. Selbstverständlich wird der uns anvertraute Patient ganzheitlich betrachtet und mögliche Grund- und Begleiterkrankungen werden fachgerecht mit- und weiterbehandelt.

Ein großes Team aus Ärzten, Pflegekräften, Pflegeassistenten, Atmungs- und Physiotherapeuten oder Logopäden betreuen und behandeln die uns anvertrauten Patienten rund um die Uhr. Tägliche interdisziplinäre Visiten mit Teilnehmern aller beteiligten Berufsgruppen sichern darüber hinaus eine hervorragende fachbereichsübergreifende Behandlung. Unsere Pflegekräfte sind abwechselnd, rund um die Uhr im Drei-Schichtsystem für die Patienten im Einsatz. Den zeitgemäßen Qualitätsstandard halten alle Pflegende durch ständige Fort- und Weiterbildungen. Einige unserer Pflegekräfte verfügen über eine zusätzliche Weiterbildung zur Fachkraft für Intensivpflege und Anästhesie.

Auch die Ärzte arbeiten im Schichtsystem und gewährleisten die ärztliche Versorgung rund um die Uhr. Das ärztliche Team besteht aus erfahrenen Oberärzten, sowie Fach- und Assistenzärzten. Die Heranführung zur zunehmenden Selbständigkeit wird auf der Beatmungs-Intensivstation besonders gefördert. Unsere Atmungs- und Physiotherapeuten aber auch Logopäden oder Ergotherapeuten kümmern sich gemeinsam mit den Pflegekräften um ein stetes Vorwärtskommen. Auch Sie als Angehöriger spielen eine wichtige Rolle. Sie können bei Ihrem Angehörigen sein, etwas erzählen, ihm vorlesen oder einfach nur seine Hand halten. Trost und Hilfe erhalten Sie auf Wunsch auch von unseren  Klinik-Seelsorgern. Schwester Lucia Dießel ist katholische Krankenhausseelsorgerin und Pastoralreferentin und Pfarrer Arndt Menze evangelischer Seelsorger.  Beide besuchen die Patienten, sind aber selbstverständlich auch für die Angehörigen da. Unabhängig von der Konfession können Sie die seelsorgerische Begleitung in Anspruch nehmen. Auf Wunsch können Pflegekräfte oder Ärzte den Kontakt zur Seelsorge herstellen. Auch sind wir behilflich bei der Kontaktherstellung zu Geistlichen anderer Religionsgemeinschaften.

Die Besuchsregelung

Neben der medizinischen und pflegerischen Betreuung trägt Ihr Besuch wesentlich zur Genesung des Patienten bei. Vertraute Menschen geben Sicherheit! Es gibt auf unserer Intensivstation keine festen Besuchszeiten, Sie sind jederzeit willkommen. In der Zeit vor 10.00 Uhr finden jedoch die Morgenpflege, Visiten und erste Untersuchungen und Behandlungen statt, so dass es zu Wartezeiten kommen kann. In der Mittagszeit zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr wünschen wir uns für unsere Patienten eine Ruhephase. Diese können Sie gerne mit Ihren Angehörigen teilen. Gleiches gilt für die Nachtruhe ab 20.00 Uhr.

Es gibt die Möglichkeit in unmittelbarer Nähe der Klinik ein Zimmer für einen längeren Aufenthalt zu beziehen. Bitte sprechen Sie uns an. Da kein direkter Zugang zur Intensivstation besteht, bitten wir Sie, sich über die Rufanlage neben der Eingangstür zu melden, indem Sie klingeln. Sollten Sie aufgrund von pflegerischen oder diagnostischen Maßnahmen noch eine Weile warten müssen, besteht die Möglichkeit in unserer Warteecke zu warten.

Telefonische Auskunft

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur einer Bezugsperson, etwa dem Ehepartner, den Eltern oder den Kindern, Auskunft geben können. Nennen Sie uns bitte einen Ansprechpartner, an den wir andere Anrufer grundsätzlich verweisen können.

Beatmungs-Intensivstation

(0251) 976-2820


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