Besucher auf vier Pfoten

Schwerwiegende Diagnosen und Krankenhausalltag belasten die kleinen Patienten der Kinder- und Jugendklinik. Wenn dann Bianca Terhürne mit Schnecken, Kaninchen und Hunden auf der Kinderstation erscheint, ist die Freude groß.

Die Fachkraft für tiergestützte Intervention sorgt mit ihren Tieren dafür, dass die kranken Kinder ihre Eigenwahrnehmung schulen. Durch das Streicheln eines Kaninchens wird körperliche Nähe erzeugt, das Beobachten einer Schnecke, die auf ihrer Hand ruhig dahinkriecht, ermöglicht kleinen Reha-​Patienten, sich zu fokussieren und in Ruhe zu konzentrieren und dadurch Stress abzubauen.

Eltern, Mediziner und Pflegepersonal sind immer wieder aufs Neue überrascht und begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten dieser Therapie in der Kinderklinik am Clemenshospital. Die Therapeuten auf vier Pfoten fördern die körperliche Aktivität der Kinder und schenken Zuneigung und Sicherheit. Die guten Auswirkungen der tiergestützten Therapie sind sogar messbar. Beim Kontakt mit dem Tier werden beispielsweise Glückshormone freigesetzt und die Vitalzeichen, wie Blutdruck, Puls und Atmung, regulieren sich.
 

Jährlicher Spendenbedarf: 12.000 Euro


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