Verborgenes sichtbar machen

Die Radiologie hat wie kaum ein anderer medizinischer Bereich in den zurückliegenden Jahren eine enorme technische Entwicklung absolviert. In der Reihe "AlexOnline" berichtet Prof. Dr. Johannes Weßling von den Möglichkeiten und Chancen der Radiologie in Gegenwart und Zukunft.

In dieser Folge geht es um ein modernes Verfahren zur Behandlung von Gelenkschmerzen, die TAPE. Die transarterielle, periartikuläre Embolisation (TAPE) kann chronische Entzündungsprozesse und Schmerzen deutlich reduzieren. Dabei werden über einen feinen Katheter gezielt neu gebildete Entzündungsgefäße am Gelenk verschlossen, sodass die Durchblutung und damit die Entzündung und folglich die Schmerzen zurückgehen. Das Verfahren wird unter anderem bei hartnäckigen Beschwerden nach Gelenkersatz und Ausschluss mechanischer Ursachen, Arthrose, Sehnenansatzentzündungen oder auch beim Tennisellenbogen eingesetzt und hat sowohl in Studien, als auch in der täglichen Praxis vielversprechende Ergebnisse gezeigt. Max Fallscheer und Dr. Marga Kaiser vom Zentrum für Radiologie des Clemenshospitals und der Raphaelsklinik berichten über die Grundlagen, den Ablauf und die Erfahrungen mit diesem neuen Verfahren.

Hochleistungsgeräte wie Computertomografen (CT), Magnetresonanztomografen (MRT) sowie digitale Techniken unter Einbeziehung künstlicher Intelligenz haben die Radiologie zu einem unverzichtbaren Bestandteil in fast jedem medizinischen Fachbereich werden lassen. Der Leiter des Zentrums für diagnostische und interventionelle Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin am Clemenshospital, Prof. Dr. Johannes Weßling, berichtet unter dem Titel „Verborgenes sichtbar machen – Moderne Radiologie, die Zukunft der Bildgebung in der Medizin“ über den Stand der Dinge und die Zukunft der Radiologie.