Neue Wege in Diagnose und Behandlung von Meningeomen

Meningeome stellen einen Behandlungsschwerpunkt der neurochirurgischen Klinik dar. Sie sind die häufigsten hirneigenen Tumoren und zeigen trotz maximaler Resektion, Rezidive in circa 10-20 Prozent, bei atypischen oder anaplastischen Meningeomen sogar in 50-90 Prozent der Fälle.

Neben einer postoperativen Bestrahlung sind weitere, nicht-operative Behandlungsmethoden bislang kaum etabliert. Eine Arbeitsgruppe untersucht daher in verschiedenen klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Projekten molekulare Ursachen der Tumorentstehung sowie Risikofaktoren für Rezidive. In klinischen Projekten erforscht sie zudem neue operative und nicht-operative Behandlungsmöglichkeiten bei Meningeomen.

Das interdisziplinäre Team besteht aus Ärzt*innen aus verschiedenen Fachbereichen (beispielsweise Neurochirurgie, Neuropathologie, Neurologie, Strahlentherapie), Naturwissenschaftler*innen und Doktoranden. Die Gruppe arbeitet eng mit intra- und extramuralen sowie nationalen und internationalen Kooperationspartner*innen zusammen und erhält verschiedene Drittmittel und Forschungsförderungen. Im Rahmen grundlagenwissenschaftlicher Projekte besteht eine langjährige enge Kooperation mit dem Institut für Neuropathologie des UKM.

Bei Fragen zu laufenden Projekten wenden Sie sich gerne an Prof. Dr. Benjamin Brokinkel. Eine Liste der Pubmed-gelisteten Publikationen der Arbeitsgruppe finden Sie hier.

Doktoranden

Die Arbeitsgruppe bietet Student*innen der Medizinischen Fakultät der Universität Münster regelmäßig die Möglichkeit, im Rahmen einer Doktorarbeit in laufende Projekte eingebunden zu werden. Hierbei bestehen prinzipiell Möglichkeiten der Teilnahme an grundlagenwissenschaftlichen (Labor) und klinischen Arbeiten. Wir bieten ein erfahrenes und motiviertes Team sowie eine enge wissenschaftliche Betreuung. Für eine Bewerbung setzen wir ein hohes Maß an Motivation und Teamfähigkeit sowie projektabhängige Fähigkeiten voraus. Bewerbungen mit kurzem Lebenslauf und Angabe zum Studiensemester bitte per Mail an Professor Dr. Benjamin Brokinkel.


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