Mit Empathie und Expertise

Mit jahrzehntelanger Erfahrung auf dem Gebiet der Frauenheilkunde widmen wir uns jeder Patientin mit einem hohen Maß an Empathie und Expertise, sowohl auf medizinischem wie auch auf pflegerischem Gebiet. Gemeinsam entwickeln wir den individuell besten Weg bei Diagnostik und Therapie. Wir bieten Ihnen Hilfe an bei Vorliegen von Eierstockzysten, Blutungsstörungen und Fehlgeburten.

Im Folgenden bieten wir Ihnen weitere Informationen zu den bei uns durchgeführten gynäkologischen Eingriffen. Bitte klicken Sie einfach das Thema an, für das Sie sich interessieren.

Eierstockzysten sind flüssigkeitsgefüllte Räume im Eierstock, die unterschiedliche Ursachen haben können. Am häufigsten sind sogenannte funktionelle Zysten, die sich durch gestörte Eizellreifungsprozesse entwickeln können. Man unterscheidet Follikelzysten und Gelbkörperzysten. In aller Regel bilden sich diese Zysten von alleine zurück. Eine gesonderte Behandlung ist üblicherweise nicht erforderlich. Kommt es jedoch durch diese Zysten zu stärkeren Schmerzen oder besteht ein Stieldrehungsrisiko für die Eierstöcke bei großen Zysten (i.d.R. ab 5 cm Durchmesser), so empfehlen wir eine Entfernung mittels Bauchspiegelung.

Andere Ursachen für Zysten können Endometriose, gutartige Tumore wie z.B. Zystadenome oder auch Teratome (Dermoidzysten) sein. Hier ist zur Klärung häufig die Bauchspiegelung sinnvoll.

Abgegrenzt werden müssen die hier erwähnten Zystentypen insbesondere vom Eierstockskrebs. Eine sichere Abgrenzung gelingt mittels Ultraschall und auch anderen verfügbaren Untersuchungsverfahren nicht mit absoluter Sicherheit. Die Berechnung der statistischen Wahrscheinlichkeit einer bösartigen Veränderung mittels IOTA Kriterien erlaubt jedoch eine richtungsweisende Einordnung. Im Zweifelsfall sollte eine Abklärung mittels Bauchspiegelung erfolgen.

Blutungsstörungen können hormonell bedingt oder Ausdruck einer Gebärmuttererkrankung sein. Während die hormonell bedingten Blutungsstörungen oftmals durch Zyklusregulierung und blutungsreduzierende Medikamente behandelt werden können und keine Vorstellung im Krankenhaus erforderlich machen, sind Blutungsstörungen durch Gebärmutterveränderungen oftmals abklärungs- und dann ggf. auch behandlungsbedürftig.

Treten Blutungsstörungen auf und es werden Hinweise für das Vorliegen von Myomen, Polypen oder Gebärmutterschleimhautverdickung gefunden, so können diese Veränderungen mittels Ultraschall charakterisiert und mittels Gebärmutterspiegelung gesichert und oftmals auch behandelt werden. In manchen Fällen reicht die Operation durch Gebärmutterspiegelung nicht aus. Hier kann eine Bauchspiegelung erwogen werden, bis hin zur Entfernung der Gebärmutter, wenn dies erforderlich und sinnvoll erscheint.

Blutungen nach erfolgtem Eintritt in die Wechseljahre sind verdächtig, da sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Ausdruck einer Krebsvorstufe oder sogar bereits einer Krebserkrankung der Gebärmutter sein können. Daher wird in diesen Situationen immer eine Gebärmutterspiegelung mit Gewebsgewinnung empfohlen.

Kommt es zu einer Fehlgeburt und das Schwangerschaftsgewebe wird nicht von alleine komplett ausgestoßen, so besteht ein Blutungs- und Infektionsrisiko. Die Folge können schwerwiegende akute Komplikationen sein und eine eingeschränkte Fruchtbarkeit im weiteren Verlauf. Daher wird bei verhaltener Fehlgeburt eine Behandlung entweder durch eine medikamentöse Behandlung mit Methotrexat oder eine Operation mit Ausschabung der Gebärmutter empfohlen. Je nach Befundkonstellation kommen auch Kombinationen in Frage.

Ein Termin zur Beratung und ggf. Vereinbarung eines Operationstermins kann unter 0251 976-2551 vereinbart werden.


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