Begeisterung wecken

Wertschätzung von Anfang an, das ist uns im Clemenshospital und in der Raphaelsklinik wichtig. Wir sind stolz auf das, was wir an medizinischer Leistung erbringen und haben Freude daran, diese Begeisterung an die Studierenden im Praktischen Jahr oder an unsere Famulanten weiterzugeben.

Das Clemenshospital ist ein Krankenhaus der Akut- und Schwerpunktbehandlung und verfügt über 405 Betten in 14 Krankenhausfachabteilungen. Es ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster, angegliedert ist ein Ärztehaus mit ambulantem OP-Zentrum, das MedicalCenter. Einige unserer Abteilungen haben ein überregionales Einzugsgebiet, beispielsweise die Neurochirurgie, die Thoraxchirurgie, die Strahlentherapie und die Lungen- und Bronchialheilkunde. Hervorzuheben ist auch das Department für neurochirugisch-neurotraumatologische Frührehabilitation, unter anderem für Unfallopfer mit schweren Schädel-Hirn-Verletzungen, welches als Pilotabteilung des Landes Nordrhein-Westfalen Anfang der 1990er-Jahre für diese besondere Behandlungsform eingerichtet wurde. Mit verschiedenen durch Fachgesellschaften zertifizierten Zentren widmet sich das Clemenshospital insbesondere den Themen Krebs- und Unfallmedizin.

 

Seit 1998 ist die Raphaelsklinik ebenfalls ein akademisches Lehrkrankenhaus in den Bereichen Innere Medizin (Kliniken Innere Medizin I und II), Chirurgie (Klinik Allgemein-​ und Viszeralchirurgie, Unfall-​ und Orthopädische Chirurgie), Anästhesie und Radiologie. Einer unserer Schwerpunkte liegt in der Versorgung älterer Patientinnen und Patienten, hier kooperieren wir eng mit unseren Schwesterkrankenhäusern wie dem EVK Münster und den weiteren Einrichtungen der Alexianer in der Region.Einen weiteren Schwerpunkt betreiben wir mit unserem Gelenkzentrum, das von der Schulter bis zum Fuß umfassende Gelenk erhaltende und ersetzende Maßnahmen anbietet. Zu unserer Zielgruppe gehören neben unseren normalen Patienten insbesondere auch Leistungssportler, die wir ebenso vom Eingriff bis hin zur therapeutischen Nachsorge umfassend begleiten.

Wir sind davon überzeugt, dass wir für Sie als Studierende und für Ihre Famulatur oder Ihr Praktisches Jahr die richtige Wahl sind!

Prof. Dr. Kristina Wasmer und Corinna Mohr, PJ-Beauftragte

Alle Kliniken praktizieren ganz selbstverständlich ein modernes interdisziplinäres Zusammenwirken auf den unterschiedlichsten Feldern. Dennoch sind wir nicht zu einem unüberschaubaren Krankenhaus gewachsen: Bei uns wird eine kollegiale Atmosphäre in offener und respektvoller Kommunikation praktiziert. Das bedeutet ein – im Sinne der Alexianer und der Clemensschwestern – von gegenseitiger Wertschätzung getragenes Miteinander im Team der verschiedenen Berufsgruppen. Dieses Zusammenwirken garantiert Ihnen eine angenehme Arbeitsatmosphäre, von der Sie nicht nur fachlich profitieren, sondern in der Sie sich auch gerne für Ihre Patienten engagieren.

Im Detail bedeutet das für Ihre Famulatur oder Ihr Praktisches Jahr: Lehrvisiten in allen Kliniken, „Bedside-Teaching“, Röntgen- und Fallbesprechungen, thematisch vielfältige Fortbildungsveranstaltungen, praktische Kurse, Erfahrungen in der Notaufnahme und auf der Intensivstation, eine didaktisch ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis am Krankenbett und im OP. Die speziellen Ausbildungsinhalte der verschiedenen Fachabteilungen entnehmen Sie bitte der unten angefügten Aufstellung.

Flankierend zu den praktischen Ausbildungsinhalten bieten wir Ihnen die Teilnahme an unserem Fort- und Weiterbildungsangebot an. Diese Lehrveranstaltungen und Seminare werden von engagierten Kolleginnen und Kollegen (Chefärzte, Oberärzte und ausgewählte Assistenten) durchgeführt. Speziell für den Einsatz als PJ-Student*in haben wir besondere Prinzipien erarbeitet. Möchten Sie über diese Prinzipien mehr erfahren, so laden Sie sich bitte unseren entsprechenden Flyer herunter. Es liegt uns am Herzen, Sie mit persönlichem, kollegialem Erfahrungsaustausch systematisch in die klinische Arbeit hineinwachsen zu lassen.

Während Ihres PJ-Einsatzes in unserem Hause ermöglichen wir Ihnen eine kostenfreie Verpflegung im Rahmen der üblichen Mahlzeiten vor Ort in unserer Mitarbeitercafeteria.

In der Klinik für Gastroenterologie werden Patient*innen mit sämtlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes behandelt. Ausnahme sind Patienten zur Vorbereitung auf eine Lebertransplantation. Dabei arbeiten die Kollegen sehr eng mit der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter Leitung von Prof. Dr. Dr. Matthias Hoffmann zusammen.

Innerhalb der Gastroenterologie haben wir folgende Schwerpunkte:

  • Endoskopische Therapie von Tumoren des Gastrointestinaltraktes
  • Entfernung von früheren Tumorstadien mittels Endoskopischer Mukosaresektion, endoskopische Submukosa-Dissektion, Tunneltechniken
  • Interventionelle Therapie von hepatobiliopankreatischen Krankheiten
  • Ableitung gestauter Gallenwege oder Pankreasgänge mittels endoskopischer retrograder Cholangio-Pankreatikografie (ERCP) oder perkutaner transhepatischer Cholangiografie (PTCD)
  • Differenzierung von Leber- und Pankreastumoren mittels Sonografie, Endosonografie, Farbdopplersonografie und sonografisch gestützter Punktion
  • Palliative Behandlung und postoperatives Komplikationsmanagement, Funktionsstörungen
  • Endoskopische und perkutane Drainagen, Dilationen, Stents etc.
  • Perorale endoskopische Myotomie

Die Zusammenarbeit mit den Chirurgen zeigt sich auch durch gemeinsame Stationen, Visiten, Konferenzen und Eingriffe. Das einmal wöchentliche Tumorboard bringt weitere Disziplinen in der Tumortherapie zusammen.

Studenten im Praktischen Jahr

  • begleiten die Neu- und Notfallaufnahmen,
  • nehmen an den Visiten teil,
  • übernehmen selbständig die Betreuung von Patienten,
  • führen Sonografien, Punktionen und kleine Teile von Endoskopien unter Anleitung durch,
  • sind bei allen Eingriffen herzlich willkommen (offene Tür in der Endoskopie) und
  • nehmen an Besprechungen aktiv teil.

Die Organisation der Abteilung ist nicht arbeitsteilig, sondern patientenorientiert. Alle Assistenzärzt*innen behandeln möglichst dieselben Patienten im Laufe des Aufenthaltes, und führen die Eingriffe selbst durch (unter Anleitung ihres zugeordneten Oberarztes). Dies gilt auch für Student*innen im praktischen Jahr, die ihren Mentor begleiten und je nach Ausbildungsstand tätig werden können.

Ansprechpartner: Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Ulrich Peitz /// Oberärzte: Dr. Lutz Blömer, Daniel Ratanski, Inge Kaizl, Jonas Heinzkyll

In der Frauenklinik betreuen wir Frauen in allen Lebensphasen. Von der Begleitung im Rahmen von Schwangerschaften, Unterstützung bei der Geburt, über die Behandlung von Betroffenen mit gynäkologischen Erkrankungen wie Endometriose, Myomen, Senkungsbeschwerden und Inkontinenz bis hin zur Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen und Brustkrebs sind die Spezialistinnen und Spezialisten der Frauenklinik zentrale Ansprechpartner*innen in allen Fragen der Frauengesundheit.

Im Rahmen Ihrer Ausbildung lernen Sie alle Bereiche der Frauenklinik kennen und werden im Sinne einer praktischen Ausbildung in die Patientinnenversorgung einbezogen. Zu den Inhalten der Ausbildung gehören:

  • Mitbetreuung von Schwangeren im Rahmen ihrer Vorstellung im Kreißsaal mit Ultraschall, CTG-Interpretation und Blutentnahme
  • Mitbetreuung von Geburten, Assistenz bei Kaiserschnitten
  • Wochenbettbetreuung auf der Station mit Visite, Beratung und Abschlussuntersuchung
  • Teilnahme an Perinatalkonferenzen
  • Teilnahme an den Tumorkonferenzen
  • Teilnahme an Endometriosekonferenzen
  • Begleitung spezialisierter Sprechstunden von Brustzentrum, Endometriosezentrum, Beckenbodenzentrum und gynäkologischem Krebszentrum
  • Assistenz im gynäkologischen und senologischen OP mit Durchführung einzelner OP-Schritte unter Aufsicht
  • Postoperative Behandlung von Patientinnen auf der gynäkologischen Station mit Ultraschall, gynäkologischer Untersuchung, Wundversorgung und Blutentnahme
  • Mittwochs, 7:30 Uhr: wöchentliche Fortbildung

 

Unsere Schwerpunkte im Überblick:

  • Geburtshilfe
  • Brustkrebs
  • Endometriose
  • Myome
  • Endoskopische Chirurgie
  • Urogynäkologie
  • Gynäkologische Onkologie

 

Unsere Zahlen:

  • 18 Ärzte
  • 1.200 Operationen
  • 1.815 Geburten
  • 4.000 stationäre Fälle
  • 5.000 ambulante Fälle

 

Ansprechpartner: Oberarzt Quang-Khoi Le q.le(at)alexianer.de /// Chefarzt Dr. Sebastian D. Schäfer

Die Klinik für Innere Medizin, Kardiologie und dem Department für Altersmedizin nimmt aufgrund ihrer umfassenden diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten eine besondere Position innerhalb der Raphaelsklinik ein. Das Team der Abteilung deckt das gesamte Spektrum der Inneren Medizin ab und hat dadurch stets den ganzen Menschen im Blick.

Bei uns landet zwar nicht der Hubschrauber auf dem Dach, aber neben tatsächlich auch „echten Notfällen“ liegt der Schwerpunkt in der Inneren Medizin und Altersmedizin auf einer breiten internistischen Expertise. Durch die Innenstadtlage und die familiäre Atmosphäre des Hauses besticht sie als Arbeitgeber.

Den PJ-Studierenden können wir daher eine sehr fundierte allgemein-internistische Ausbildung bieten, die nicht nur für eventuelle spätere hausärztliche Tätigkeiten, sondern in jedem anderen medizinischen Fachbereich als sehr gute Grundlage dient:

Sie

  • betreuen selber (unter Supervision) Patienten
  • nehmen an wöchentlichen internistischen PJ-Seminaren und praktischen Übungen in Kooperation mit dem Clemenshospital teil
  • nehmen an abteilungsinternen Besprechungen und Fortbildungen teil
  • können in der Funktionsabteilung praktische Fertigkeiten in Punktionen, Sonographien etc. erlernen
  • erleben Rotationen in den internistischen Bereichen im Haus und ins Clemenshospital.

 

Ansprechpartnerinnen: Corinna Mohr, , Chefärztin: Dr. med. Kira Uphaus MBA

Drei spezialisierte Bereiche bilden das Zentrum für Kardiologie und sind eng miteinander verzahnt. Während Ihres PJ können Sie von den Spezialisierungen der einzelnen Bereiche profitieren, alle Patienten werden auf der kardiologischen Station von den Assistenzärzten gemeinsam betreut. Bei den Besprechungen der Klinik für Kardiologie und bei den Visiten erleben Sie das gesamte Spektrum kardiologischer Krankheitsbilder und erarbeiten gemeinsam mit den ÄrztInnen die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen für individuelle Patienten. Üben Sie die körperliche Untersuchung mit Auskultation und EKG-Befundung anhand der EKG Ihrer Patienten und nutzen Sie jede Möglichkeit zu fragen. Auch am Erstellen von Arztbriefen können Sie sich versuchen, Ihre Unterstützung in allen Bereichen ist sehr willkommen.

Im Funktionsbereich der Kardiologie in der 1. Etage können Sie bei EKG-Untersuchungen mit unterschiedlichen Fragestellungen, Schrittmacherkontrollen, Echokardiographien und Kardioversionen mitmachen. In den beiden Katheterlaboren können Sie bei Untersuchungen und Behandlungen kardiologischer Krankheitsbilder dabei sein: Koronarangiographie und Koronarinterventionen, Perikardpunktionen, Rechtsherzkatheter und Behandlungen der Mitralklappeninsuffizienz erfolgen durch die Klinik für Kardiologie. Schrittmacher- und ICD-Operationen werden durch die Kolleginnen aus dem Bereich Device-Therapie und elektrophysiologische Eingriffe mit Katheterablation durch den Bereich Elektrophysiologie durchgeführt, beide Bereiche sind im Department für Rhythmologie verbunden.

Kardiologische Kenntnisse können Sie in jedem Fach gebrauchen – nutzen Sie die Zeit bei uns, möglichst viel Wissen und Fertigkeiten mitzunehmen. Machen Sie das Beste aus Ihrem PJ und sehen Sie sich bei uns um - vielleicht können wir Sie für die Kardiologie begeistern?

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Kristina Wasmer, rhythmologie.clemenshospital(at)alexianer.de

Die PJ-Zeit erfolgt nach einem angepassten Curriculum mit Möglichkeit der Rotation über alle Stationen inklusive der Intensivstation und der Weaning-Einheit. Ziel ist es, dass  PJ-Studierende Einblick in die spezifischen Schwerpunkte der Bereiche gewinnen und neben allgemein-internistischen Krankheitsbildern, die auf allen Stationen behandelt werden, die Diagnostik und Therapie unterschiedlicher pneumologischer Krankheitsbilder kennenlernen. Über die gesamte Zeit wird den PJ-Studierenden ein*e Oberärzt*in als Mentor zugeordnet, der zu Beginn der Ausbildung in der Abteilung festgelegt wird und fortwährend Ansprechpartner bleibt.

Die PJ-Studierenden werden in den stationsgebundenen Alltag integriert. Sie beteiligen sich an der täglichen Routinearbeit wie Blutabnahmen und Legen von venösen Zugängen und sind sowohl bei den Assistenzarztvisiten als auch Oberarzt- und Chefarztvisiten anwesend. Im Rahmen der Stationsroutine werden Patient*innen von ihnen aufgenommen. Dies beinhaltet die Anamneseerhebung, die körperliche Befunderhebung, die Erstellung einer Arbeitshypothese und den sich daraus ergebenden diagnostischen Algorithmus bzw. die Therapieplanung. Es wird PJ-Studierenden die Möglichkeit gegeben, wenige Patienten unter Supervision selbst zu betreuen und alle für die Betreuung wesentlichen Aspekte von der Befunderhebung bis hin zum Diktat eines Entlassungsbriefes vorzunehmen. Hierbei erfolgt ein Vertrautmachen mit digitalen Krankenhausinformationssystemen, der digitalen Recherche und der digitalen Röntgendiagnostik. Ein Computerarbeitsplatz wird auf der Station zur Verfügung gestellt.

Bei Rotation auf die Weaningeinheit erfolgt eine Schulung in wesentliche Aspekte der nichtinvasiven und invasiven Beatmungstherapie inklusive Weaningkonzepten. Auf der Intensivstation werden die PJ-Studierenden mit schweren überwachungspflichtigen internistischen Krankheitsbildern, deren Diagnostik und Therapie, der Intubation, der Reanimation, dem Monitoring von Vitalparametern, dem Erstellen von täglichen Behandlungsplänen vertraut gemacht. Sie erfahren den Umgang mit Patienten und Angehörigen in Finalphasen einer Erkrankung.

  • Bettenzahl der Abteilung: 30 vollstationär, davon Intensivstation mit vier Betten, Weaningeinheit mit vier Betten, Tuberkulosebereich mit bedarfsweiser Bettenzahl.
  • Ambulanzen: prä- und poststationär, Privatambulanz, Ambulante spezialärztliche Versorgung für Rheuma.
  • Patientenstruktur: Alle Patienten weisen pneumologische Krankheitsbilder oder sind Patienten im Beatmungszentrum
  • Struktur der Abteilung: Station 2A mit Schwerpunkt Weaning, Station 2C Intensivmedizin

 

Funktionsbereiche       

Lungenfunktionsbereich:        

  • Bodyplethysmographie, Spirometrie, Lungendiffusion, Blutgasanalyse, Provokationen, Spiroergometrie, Ergometrie, Oszillometrie, FeNo, Allergietests
  • Polygraphie und Polysomnographie

 

Endoskopie:

  • flexible /starre Bronchoskopie mit oder ohne Narkose, endobronchialer Ultraschall (EBUS), Mini-EBUS, Kryotherapie, Argon-Plasma, Lungenbiopsien, Lungenvolumenreduktion, Pleurasonographie mit Punktionen und Drainagen


Eine Teilnahme an Vordergrundbereitschaftsdiensten sowohl werktags als auch am Wochenende ist möglich.

Werktags findet eine Röntgendemonstration mit den Kolleg*innen der Radiologie statt. Danach erfolgt eine Frühbesprechung als Informations- und Fortbildungsveranstaltung. Am Montag und Donnerstag nimmt die Abteilung an der Tumorkonferenz des Lungenkrebszentrums teil. Am Freitag nimmt die Abteilung an der Konferenz für interstitielle Lungenerkrankungen teil.

Eine Teilnahme an der Ambulanztätigkeit ist möglich.

 

Erwartungen an die PJ-Studierenden

Täglich:

  • Teilnahme an Assistenzarztvisiten
  • Teilnahme an der Abteilungsbesprechung
  • Teilnahme an der Röntgenbesprechung 

 

Wöchentlich:

  • Teilnahme an den Oberarztvisiten und Chefarztvisiten
  • Teilnahme an der interdisziplinären Tumorkonferenz
  • Teilnahme an der Konferenz für interstitielle Lungenerkrankungen möglich

 

Monatlich:

  • Nutzung aller PJ-Ausbildungsangebote des Klinikums

 

Funktionseinheiten, welche die PJ-Studierenden kennenlernen können:

  • Sonographie
  • Lungenfunktionsbereich
  • Endoskopie

 

Rahmenbedingungen:

  • Arbeitszeiten: 8.00-16.30 Uhr
  •  Computerarbeitsplatz zur Literaturrecherche und Informationssuche
  • Flexible Regelung für PJ-Studierende mit Kind und geeignete Regelungen bei Krankheit eines Kindes
  • Die Teilnahme an Diensten (Nachtdiensten) ist freiwillig
  • Arbeitsbefreiungen oder Urlaub gemäß den Regelungen der ausbildenden Universität 
  • Forschung: Die Abteilung nimmt immer wieder aktiv an klinischen Studien teil.

Ansprechpartner: Oberarzt Dr. Klaus Niemeyer, /// Chefarzt: Dr. Maik Brandes

Einblicke in den klinischen Alltag der Abteilung für Strahlentherapie/Radioonkologie sind jeweils im klinischen Studienabschnitt (Famulatur) oder im Praktischen Jahr möglich.Die Strahlentherapie stellt neben der Chirurgie und der Chemo-/Immuntherapie eine wichtige Säule der interdisziplinären onkologischen Therapie dar.

Hier werden nach gemeinsamer Entscheidung in der Tumorkonferenz und ärztlicher Aufklärung hochenergetische Photonenstrahlen gezielt eingesetzt, um DNA-Schäden an bösartigem Gewebe (z.B. postoperativ verbliebene Tumorzellen, nicht operable Tumoren, symptomatische Metastasen) zu setzen und damit die Prognose zu verbessern oder tumorbedingte Symptome zu lindern.

Die Schonung von benachbarten Organen (z.B. Lunge/Herz bei der postoperativen Bestrahlung der Brust) hat einen hohen Stellenwert und setzt eine individuelle Planung gemeinsam mit Medizinphysikern voraus. Die Zielvolumina der Bestrahlung werden ärztlicherseits auf einer Planungs-CT nach ggf. Überlagerung mit anderer vorhandener Bildgebung (PET-CT, MRT) eingezeichnet.

Zu den weiteren ärztlichen Aufgaben in der Strahlentherapie zählen die empathische Betreuung der Patienten bei der Aufklärung, während der Bestrahlungszeit sowie darüber hinaus in der Nachsorge, welche im besten Fall den intendierten Therapieerfolg bei akzeptablen Akut- und Langzeitnebenwirkungen bestätigt.

In der Regel erfolgt die Behandlung werktäglich ambulant. Bei Patienten in schlechtem Allgemeinzustand z.B. bei schmerzhaften Metastasen oder notwendiger simultaner Chemotherapie ist die stationäre Betreuung geboten. Hier stellen das Management gleichzeitiger Nebenwirkungen von Strahlen- und Chemotherapie sowie z.B. die Behandlung von therapiebedingten Infekten oder die medikamentöse Schmerzeinstellung relevante Herausforderungen dar.

Die Strahlentherapie ist ein klinisches Fach mit vielfältigen anspruchsvollen Herausforderungen bei gleichzeitig guter Work-Life-Balance und Familien-Vereinbarkeit.

Grundsätzlich rotieren die Studenten die genannten Bereiche im Laufe des Tertials, jedoch besteht bei besonderem Interesse die flexible Möglichkeit der Schwerpunktsetzung. Einmal im Tertial wird eine praxisnahe Lehrveranstaltung für PJ-Studenten und Famulanten angeboten.

Ansprechpartner: Oberarzt Dr. med. Iqbal Sarif, ///Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Jan Kriz


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