Spannende Infos rund ums Stillen

Wir haben Ihnen hier ein paar Informationen zum Thema Stillen aufgelistet, von "Ammenmärchen" bis "Zufriedenheit". Das ersetzt natürlich nicht das Gespräch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme, liefert aber viele Hintergrundinformationen zum Thema.

Um das Stillen ranken sich zahlreiche Ammenmärchen und Mythen, die sich aber hartnäckig halten und bei Stillenden oder stillwilligen Frauen leider häufig zu Verunsicherung führen. Vertrauen Sie als Mutter auf Ihre Intuition und Ihren Mutterinstinkt und fragen Sie lieber einmal häufiger bei stillkundigen Fachleuten nach.

Der Beginn der Stillzeit ist von Stillpaar zu Stillpaar unterschiedlich. Aber: Stillen ist leider kein Reflex, sondern ein Lernprozess, sowohl für die Mutter als auch für das Kind. Ein guter Stillstart ebnet den Weg für eine erfolgreiche Stillzeit. Insofern ist es sinnvoll, sich bei Unsicherheiten oder Problemen entsprechende Unterstützung zu holen.

Das richtige Anlegen ist die wichtigste Maßnahme um wunden Brustwarzen vorzubeugen. Das Baby sollte den Mund vor dem Erfassen der Brustwarze weit geöffnet haben und so neben dieser noch möglichst viel Brustgewebe mit in den Mund nehmen, um eine Überbeanspruchung der Mamille zu vermeiden. Lassen Sie sich am besten am Anfang beim Anlegen unterstützen und fragen Sie bei Unsicherheiten gerne nach.

Die weibliche Brust erfährt in der Schwangerschaft eine entscheidende Veränderung - das Drüsengewebe wird vollständig ausgebildet. Die Brust jeder Schwangeren erfährt diese Veränderung und bei jeder Schwangeren wird etwa ab der Hälfte der Schwangerschaft Vormilch produziert, ob sie stillen möchte oder nicht. Auch der sogenannte Milcheinschuss ist noch einer hormonellen Regulation unterworfen. Erst danach gilt das Prinzip „Die Nachfrage regelt das Angebot“.

Die Brustwarzen sind häufig zu Beginn einer Stillzeit empfindlich, das Anlegen sollte jedoch nicht schmerzhaft sein und die Brustwarzen sollten nicht wund werden. In diesen Fällen sollte als erstes die Anlegetechnik unbedingt überprüft werden. Die Form der Brustwarzen ist für eine erfolgreiche Stillzeit nicht ausschlaggebend, da das Kind aus der Brust und nicht aus der Warze trinkt. Grundsätzlich sollten die Brustwarzen in der Schwangerschaft, insbesondere bei Unsicherheiten, einmal begutachtet werden. Bei Flach- oder Hohlwarzen kann dann eine entsprechende weitere Beratung erfolgen. Diese beiden Brustwarzenformen sind jedoch kein Stillhindernis an sich und sollten keine Frau von ihrem Plan zu stillen abhalten.

Das Stillcafé bietet einen lockeren Rahmen, um sich in netter Runde rund ums Thema Stillen auszutauschen und bei Problemen entsprechenden Rat bei den anwesenden Stillberaterinnen einzuholen.

Das Stillen bietet der stillenden Mutter die Chance, nahezu alle Bedürfnisse ihres Babys in der ersten Zeit abzudecken. Stillen stillt nämlich nicht nur Hunger und Durst, sondern befriedigt das natürliche Saugbedürfnis eines Babys und spendet Trost, Beruhigung, Nähe und Wärme. Babys verbrauchen gegebenenfalls viel Energie durch Schreien. Insofern sollten Babys immer frühzeitig, bei den ersten Hungerzeichen angelegt werden (und natürlich auch gerne einfach so, wenn man sich nicht sicher ist, was das Baby gerade braucht). Babys verwenden sehr viel Energie darauf die Körpertemperatur zu regulieren und so entlastet viel Haut- zu-Haut-Kontakt die Babys und führt in Verbindung mit viel frühzeitigem Stillen zu deutlich weniger Gewichtsverlust.

Mal wieder Durchschlafen - ein Wunsch, den viele Eltern und insbesondere stillende Mütter häufig schnell verspüren. Junge Babys sind jedoch auf Durchschlafen nicht ausgerichtet, es ist ganz normal und auch wichtig, dass sie auch nachts gestillt oder gefüttert werden. Grundsätzlich ist Durchschlafen ein Entwicklungs- und kein Lernprozess und gerade Mütter, die eben auch nachts stillen, sollten sich nach Möglichkeit untertags Ruhezeiten gönnen.

Die Ernährung der stillenden Mutter ist ein Thema um das sich viele Mythen ranken. Allerdings gibt es tatsächlich nur wenige Dinge, auf die eine stillende Mutter wirklich achten sollte. Dazu gehört der Verzicht auf alkoholische Produkte und auf milchhemmende Lebensmittel wie Salbei in jeder Form. Die Mutter sollte gut und ausgewogen essen und auf keinen Fall eine Diät machen. Frauen, die über wenige Reserven verfügen, sollten darauf achten, dass Stillen ca 600 kcal täglich verbraucht und ihre Energiezufuhr dahingehend anpassen, um einen zu starken Abbau von Körperfett für die Milchbildung zu vermeiden.
 

Beim Stillen wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Dieses ist zum einen für den Milchspendereflex verantwortlich, zum anderen regt es die Gebärmutter an sich zusammen zu ziehen und trägt damit zu deren Rückbildung bei. Manche Mütter merken dieses Zusammenziehen der Gebärmutter sehr stark als Nachwehen, andere Mütter bekommen vielleicht nur ein wenig regelschmerzenartiges Ziehen mit.
 

Das Gewicht des Kindes setzt viele Eltern stark unter Druck. Wünschenswert ist, dass ein Neugeborenes nicht mehr als 10 Prozent seines Geburtsgewichts in den ersten Tagen verliert, dass es ab dem 3. oder 4. Tag nach Geburt nicht mehr abnimmt und nach spätestens 14 Tagen das Geburtsgewicht wieder erreicht hat. Das Neugeborene sollte dann in den ersten Wochen mindestens 170 Gramm pro Woche zunehmen. Hat das Baby mindestens sechs nasse, schwere Windel pro Tag und mindestens dreimal Stuhlgang täglich, rosige Wangen und macht einen zufriedenen Eindruck, können die Eltern hinsichtlich des Ausreichens der Milchmenge in der Regel beruhigt sein.
 

Mindesten 8 - 12 mal Stillen in 24 Stunden ist normal. Es ist empfehlenswert sein Kind nach Bedarf zu stillen, also keinen festen Rhythmus einzuhalten, und auch die Länge der Stillmahlzeiten nicht zu begrenzen. Häufiges Anlegen fördert die Milchbildung und erleichtert den Milcheinschuss. Es sollte auch nachts nach Bedarf bei den frühen Hungerzeichen gestillt werden, da nachts das Milchbildungshormon Prolactin seine höchsten Spiegel erreicht.

Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass das Kind wirklich häufig effektiv an der Brust trinkt, nur Nuckeln regt die Milchbildung nicht ausreichend an. Sollten Sie also ein Baby haben, das die Brust in erster Linie zum Dösen benutzt, lösen Sie es nach einer gewissen Zeit besser von der Brust und legen Sie es entweder nochmals an der anderen Seite an oder warten Sie ein wenig bis zur nächsten Stillmahlzeit.
 

Brusthütchen, auch Stillhütchen genannt, werden vor dem Stillen über die Brustwarze gestülpt. Es gilt der Grundsatz, dass Stillen ohne Hütchen besser ist als Stillen mit Hütchen. Allerdings ist mit Hütchen stillen besser als gar nicht zu stillen. Es gibt ein paar gute Gründe für den Einsatz von Brusthütchen, jedoch sollte dem Einsatz der Hütchen immer eine ausführliche Stillberatung vorausgehen. Bei gesunden, reifen Neugeborenen sollte das Hauptaugenmerk auf dem korrekten Anlegen liegen. Damit werden wunde Brustwarzen und somit ein häufiger Grund für den Einsatz von Brusthütchen vermieden. Die Zeit bis zum Milcheinschuss sollte, wenn möglich, ohne Hütchen zum Üben genutzt werden, da in dieser Zeit die Brust noch deutlich weicher ist und das Baby in dieser Zeit besser selbst die Brust fassen kann. Brusthütchen sollten nur übergangsweise eingesetzt werden und so schnell wie möglich wieder weggelassen werden.

Flache Brustwarzen/Hohlwarzen sind kein zwingender Grund für den Einsatz von Brusthütchen. Falls Sie unsicher sind, was die Form Ihrer Brustwarzen angeht, lassen Sie sich gerne im Vorfeld bei uns beraten. Allerdings sollte sich keine Frau von der Form der Brustwarzen verunsichern lassen: das Baby trinkt aus der Brust, nicht aus der Warze und gerade in solchen Fällen sollte man die Zeit in der die Brust noch weich ist und das Baby gut viel vom Vorhof greifen kann zum Üben nutzen.
 

Muttermilch enthält viele Stoffe, die das kindliche Immunsystem aktiv und passiv unterstützen. Muttermilch überträgt dem Kind Antikörper, so dass es gegen verschiedene Krankheitserreger gut geschützt wird. Auch sind in Muttermilch bakterienabtötende Wirkstoffe enthalten und ganz viele andere Stoffe, die die Entwicklung des Babys optimal unterstützen.

„Ja, ich stille noch!“  Eine Antwort, die manche Mutter schon in Rechtfertigungsdruck brachte bzw eine Antwort, die mal mehr, mal weniger selbstbewusst von Müttern auf die Frage „Stillst Du noch?“ oder „Du stillst immer noch?“ gegeben wird. Dabei gibt es keinen Grund, wieso eine Mutter nicht lange stillen sollte. Die WHO empfiehlt sechs Monate voll zu stillen und auch über den 2. Geburtstag hinaus weiter parallel zur Beikost zu stillen. Muttermilch verliert im Laufe der Zeit nicht an Qualität, im Gegenteil: sie passt sich an die Bedürfnisse des Babys an. Insofern gilt der Grundsatz: gestillt werden sollte, solange es Mutter und Kind können und wollen.
 

Kaffee darf in Maßen getrunken werden. Sollten Sie den Eindruck haben, dass Ihr Baby sehr unruhig ist, kann es sinnvoll sein, den Konsum von Kaffee, aber auch von schwarzem Tee oder Schokolade einzuschränken.

Auch nach Kaiserschnitt können Sie stillen. Wir zeigen Ihnen gerne für diese Fälle besonders geeignete Stillpositionen, wie z. B. das Stillen im Liegen.
 

Die wertvolle Vormilch sollte nach Möglichkeit jedes Baby erhalten, auch wenn Sie nicht stillen möchten. Kolostrum ist voller wertvoller Inhaltsstoffe, die das Immunsystem des Babys optimal unterstützen. Es fördert die Verdauung und reduziert damit das Risiko für eine stark ausgeprägte Neugeborenengelbsucht. Da die Mengen an Kolostrum natürlicherweise relativ gering ausfallen kann es sinnvoll sein, falls Sie nicht stillen wollen oder können, das Kolostrum von Hand auszustreichen statt zu pumpen.

Die Stillzeit ist im Idealfall voller Liebe und Innigkeit. Da das Stillen so viele Bedürfnisse des Babys auf einmal befriedigt, kann ein kuschelbedürftiges Baby, genau wie ein hungriges oder ein trostbedürftiges Baby, damit optimal versorgt werden.
 

Die Menge der aufgenommenen Muttermilch kann von Mahlzeit zu Mahlzeit schwanken. Insofern ist es nicht sinnvoll sogenannte Stillproben mit Wiegen vor und nach den Mahlzeiten durchzuführen. Grundsätzlich sollte, wenn überhaupt, die Menge der aufgenommenen Milch über 24 Stunden festgestellt werden.  Anfangs sind die Mengen noch so klein (der Magen eines Neugeborenen ist anfangs so gross wie eine Nuss und fasst etwa 5 -10 Milliliter), dass ständiges Wiegen häufig zu starker Verunsicherung führt. In den ersten Tagen wird der Magen grösser und hat damit ein entsprechend größeres Volumen. Die Anzahl der nassen, schweren Windeln, mindestens drei mal täglich Stuhlgang beim Baby und ein guter Gesamteindruck lassen meist beim Stillen nach Bedarf schon gute Rückschlüsse auf eine ausreichende Nahrungsaufnahme des Babys zu.

Die Milchbildung wird durch die Nachfrage geregelt. Je mehr Milch angefragt wird, desto mehr wird auch gebildet und umgekehrt. Am besten wird die Milchbildung durch ein effektiv und häufig trinkendes Baby angeregt. Pumpen, manuelle Entleerung und Brustmassagen können die Milchbildung unterstützen.
 

Ein Milchstau kann viele Ursachen haben und sollte immer ein Grund sein, die Nachsorgehebamme zu kontaktieren, sich bei einer Stillberaterin oder beim Arzt vorzustellen. Von den Symptomen her kann der Übergang zur Brustentzündung fließend sein. Grundsätzlich ist in beiden Fällen Ruhe, Stillen, Kühlen und fachkundige Beratung sinnvoll.
 

Neugeborene brauchen viel Körperkontakt, um nicht zuviel Energie auf das Aufrechterhalten der Körpertemperatur verwenden zu müssen sowie ein Nahrungsangebot, im Idealfall durch Stillen, bereits bei den frühen Hungerzeichen. Weinen oder Schreien ist ein spätes Hungerzeichen und kostet die Neugeborenen ebenfalls wertvolle Energie.
 

Manche Babys wollen sehr häufig gestillt werden, andere seltener. Grundsätzlich gilt, dass mindestens 8 - 12 mal in 24 Stunden gestillt werden sollte. Stillen nach Bedarf, also sowohl was Zeitpunkt als auch Dauer der Stillmahlzeit betrifft, führt zur optimalen Regulierung der Milchmenge. Jegliche Begrenzung der Stillmahlzeiten kann eine mangelnde Milchbildung zur Folge haben. Ausnahme bilden hier Babys, die vor allem an der  Brust nuckeln oder dösen. Hier sollte das Trinken an der Brust auf effektives Saugen beschränkt werden.
 

Oxytocin ist das Kuschel- und Bindungshormon, welches beim Stillen ausgeschüttet wird und den Milchspendereflex auslöst. Dieses Hormon unterstützt aber auch die Rückbildung, also das Zusammenziehen, der Gebärmutter nach der Geburt.

Ein wunder Po oder Blähungen beim Kind kommen in der Regel nicht durch Bestandteile aus der Muttermilch, die auf die Aufnahme bestimmter Nahrungsmittel oder Getränke der Mutter zurückzuführen sind. Zumindest gibt es keine Studien, die einen Übertritt solcher „wundmachender“ bzw. blähender Stoffe in die Muttermilch belegen. Insofern kann jede Mutter in der Stillzeit sich im Grunde genommen ernähren wie sie möchte (Ausnahme: Alkohol), falls wiederholt nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel oder Getränke Probleme auftreten, sollte ganz individuell dann entsprechend darauf verzichtet werden.

Prolactin ist das Milchbildungshormon und dieses erreicht seinen maximalen Spiegel nachts. Daher ist es wichtig, dass auch nachts gestillt oder gepumpt wird, insbesondere auch, wenn die Milchmenge gesteigert werden muss. Lange Stillpausen in der Nacht sind kontraproduktiv für die Milchproduktion.

Die Qualität der Muttermilch ist unschlagbar, der Geschmack ist variabel und die Inhaltsstoffe sind immer an das Kind angepasst. Die Muttermilch „verwässert“ auch nicht mit steigender Stilldauer. Insofern gilt: solange Sie stillen möchten und das Kind es gerne annimmt, tun Sie dem Kind und sich nur Gutes.

Sich auszutauschen mit anderen Müttern ist ganz wichtig. Es gibt viele wunderschöne Dinge zu berichten und falls es Probleme gibt, so stellt Mama oft fest, dass sie damit nicht alleine ist. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass viele Erlebnisse auch stark subjektiv geprägt sind. Insofern ist bei Problemen oder Sorgen ein fachkundiger Rat sicher sinnvoll.

Für einen guten Start in die Stillbeziehung ist 24 Stunden-Rooming-in sinnvoll, also ein ständiges Verbleiben des Babys im Zimmer der Mutter. Die Zeit bis zum Milcheinschuss ist der beste Zeitraum, um bei noch nicht so praller Brust das Stillen zu üben. Stillen ganz nach Bedarf und bei Einsetzen der frühen Hungerzeichen ist bei Verbleib des Babys bei der Mutter am besten möglich und auch gekuschelt werden kann dann ganz nach Lust und Bedarf. In den ersten Tagen sollte für Sie und das Baby Stillen, Kuscheln, Ausruhen und Schlafen im Vordergrund stehen. Daher ist es sinnvoll, die Ruhezeiten des Babys als Mutter ebenfalls zur Erholung zu nutzen.
 

Das Trinken an der Brust unterscheidet sich grundlegend von dem Saugen an der Flasche oder am Schnuller. Daher sollte dem Neugeborenen in den ersten sechs Lebenswochen möglichst nur die Brust angeboten werden. Zugefüttert werden sollte optimalerweise stillfreundlich ohne Sauger, am besten mit einem Brusternährungsset. Hierzu beraten wir Sie im Ernstfall gerne. Wenn Sie einen Schnuller verwenden möchten, dann am besten nur, wenn das Stillen absolut problemlos klappt, Sie also beispielsweise keine Schmerzen beim Stillen haben und das Kind auch gut zunimmt.

Auch bei warmem Wetter braucht ein vollgestillter Säugling kein zusätzliches Getränk. Das Baby stillt seinen Durst an der Brust, gerne dann mit häufigeren und kürzeren Stillmahlzeiten. Die Mutter sollte während der Stillzeit entsprechend ihrem Durst trinken, mindestens zu jeder Stillmahlzeit ein Glas Getränk. Exzessives Trinken reduziert hingegen eher die Milchmenge.

Sollte das Baby nicht richtig zunehmen, lassen Sie sich frühzeitig beraten. Füttern Sie lieber frühzeitig stillfreundlich zu und versuchen Sie mit entsprechenden Maßnahmen gleichzeitig die Milchmenge zu steigern. Eine mangelnde Gewichtszunahme oder ein zu starker Gewichtsverlust bei vorhandenem Wunsch nach Vollstillen ist immer ein Grund Kontakt mit dem Kinderarzt aufzunehmen und eine Stillberatung in Anspruch zu nehmen.

Übergewicht kommt bei vollgestillten Babys eigentlich nicht vor. Vollgestillte Babys nehmen in der ersten Zeit häufig deutlich mehr und schneller zu als mit Ersatznahrung ernährte Babys.Dies ändert sich in der Regel im Laufe der Stillzeit und die Gewichtszunahme reguliert sich.

Ein Vasospasmus an der Brustwarze (erkennbar durch weiße Areale an der Brustwarze beim oder nach dem Stillen verbunden mit z.T. starken Schmerzen) kann zu einer unangenehmen Stillerfahrung bei betroffenen Müttern führen. Bei der Stillberatung oder Ihrer Hebamme können Sie sich Tipps holen, wie Sie dem ganzen Linderung verschaffen können.

Versuchen Sie von Anfang an, die Nacht auch Nacht sein zu lassen. Vermeiden Sie starke Aktivitäten mit dem Baby und helles Licht und wickeln Sie nachts nur noch, solange es keine Hautprobleme gibt beim Kind, wenn es wirklich nötig ist. Versuchen Sie im Liegen zu stillen. So ist kein großer Aufwand nötig, falls das Kind in einem Beistellbettchen schläft, und Sie kommen auch bald wieder zur Ruhe. Auf diese Weise wird sich am schnellsten ein Tag-Nacht-Rhythmus beim Baby einstellen und Sie können, bis auf die Stillmahlzeiten, nachts schlafen.

Ein vollkommen nach Bedarf gestilltes Baby ist in der Regel sehr zufrieden, da ein Großteil seiner Bedürfnisse in der Anfangszeit so vollkommen, im wahrsten Sinn des Wortes, gestillt werden.


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