Mit Hightech gegen die Krankheit

Die Klinik für Strahlentherapie des Clemenshospitals ist technisch auf dem neuesten Stand. Hier finden Sie eine Übersicht der bei uns im Einsatz befindlichen Geräte. Sollten Sie weitere Fragen zur technischen Ausstattung unserer Klinik haben, können Sie sich gerne persönlich an uns wenden.

Brachytherapie ist die Strahlentherapie auf kurze Distanzen, die meist von innen mit einer umschlossenen radioaktiven Strahlenquelle angewendet wird. Mit dem Afterloading-Gerät wird eine radioaktive Quelle (Durchmesser ca. 1 mm) ferngesteuert aus einem Tresor über ein Schlauchsystem in spezielle Applikatoren im Körperinneren transportiert. Die radioaktive Quelle verbleibt in diesen Applikatoren (Hohlnadeln in Körperhöhlen oder im Gewebe), bis die gewünschte Bestrahlungsdosis erreicht ist.

Unser Afterloadinggerät ist von der Firma Nucletron, micro Selectron-HDR, und arbeitet mit 192-lridium.

Grundsätzlich kommen für die Strahlentherapie alle geladenen und ungeladenen Teilchen in Frage. In der klinischen Routine werden jedoch im Linearbeschleuniger ausschließlich Elektronen beschleunigt, um entweder direkt zur Therapie genutzt zu werden, oder um beim Aufprall auf ein Target ultraharte Röntgenbremsstrahlung (Photonen) zu erzeugen.

Durch Variation der Beschleunigungsspannung und spezielle Filter und Folien im Strahlengang können je nach Bedarf unterschiedliche Elektronen- bzw. Photonenenergien generiert werden. Am häufigsten kommt Röntgenbremsstrahlung (Photonen) zum Einsatz, das ist die gleiche Strahlenart wie beim Röntgen, nur etwa 50-150 mal energiereicher.

Die Strahlen verlassen den Kopf des Linearbeschleunigers durch Austrittsfenster, die mittels spezieller Blenden in ihrer Größe verändert werden können, individuell geformt je nach Patient und Zielgebiet.
Unsere Strahlentherapie ist mit zwei Linearbeschleunigern der Firma Elekta ausgestattet: Synergy S und Synergy S Agility.

Um eine optimale Versorgung des Tumors mit Strahlendosis und gleichzeitig eine weitgehende Schonung der gesunden Organe zu erreichen, sind aufwändige, computergestützte Berechnungen notwendig. Die Software zur Bestrahlungsplanung arbeitet auf der Grundlage von axialen Körperschnitten, die hauptsächlich mit der Computergraphie (CT) erstellt werden. Häufig werden auch Informationen aus Bildern der Kernspintomographie (MRT) zu Hilfe genommen.

Die aufgenommenen CT-Schnitte, die auch Marker auf der Körperoberfläche zur anatomischen Orientierung darstellen, werden in das Bestrahlungplanungsprogramm übertragen und dort zur dreidimensionalen Berechnung der Dosisverteilung im menschlichen Körper genutzt.

Für die Bildgebung kann auf ein Toshiba-CT, Aquilion 128-Zeilen, und auf einen Toshiba-Kernspintomographen, Vantage Titan 1,5 Tesla, zugegriffen werden.


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