Der Einsatz eines neuen Ultraschallgeräts hebt die Untersuchungsqualität in der Praxis für Pränatalmedizin am Clemenshospital, eine Einrichtung des Alexianer-Verbunds, auf ein deutlich höheres Niveau: Der Ärztliche Leiter, Dr. Matthias Schmitter, verwendet seit Jahresbeginn das Gerät Samsung HERA Z20, das noch genauere Untersuchungen ermöglicht.
Er sagt: „Gerade im ersten Drittel der Schwangerschaft bringt das neue Ultraschallgerät große Vorteile durch die eindeutig verbesserte Darstellung der zum Teil winzigen Organstrukturen.“ Aber auch für Untersuchungen im zweiten und dritten Drittel der Schwangerschaft verbessert das Gerät die Möglichkeiten: Es durchdringt Gewebe und Strukturen deutlich leichter.
Bereits beim ersten Termin im Pränatalzentrum steht die Untersuchung der Organstrukturen des Kindes im Fokus. Schon in einem so frühen Stadium in der Schwangerschaft – ab etwa der 12. Schwangerschaftswoche – werden Herz, Gehirn und andere Organe untersucht, die Durchblutung wird gemessen und das Kind auf Anhaltspunkte für chromosomale Störungen hin untersucht. Bereits zu diesem Zeitpunkt kann festgestellt werden, ob ein Risiko für eine Präeklampsie, also eine „Schwangerschaftsvergiftung“, vorliegt. Dr. Schmitter erläutert: „Gerade das Herz des Kindes ist mit dem HERA Z20 deutlich differenzierter darstellbar, Veränderungen und Fehlbildungen sind leichter erkennbar.“ Man könne die Bilder aufgrund der verbesserten Darstellungsgenauigkeit viel zielgerichteter analysieren.
Im zweiten Trimester und im dritten Trimester liegt der Fokus dann auf dem differenzierten Fehlbildungsausschluss und dem fetalen Herzultraschall – nun mit dem HERA Z20. Auch die Durchblutung des Kindes und der Plazenta werden überprüft. Neben dem Herz werden auch die übrigen Organe des Kindes noch einmal untersucht, die Fruchtwassermenge wird bestimmt sowie das kindliche Wachstum und seine Bewegungsmuster werden überprüft.