Der Krebs geht nicht in den Lockdown

eine Collage aus acht Porträts
Die Experten am Telefon der MAgKs: Oben v.l.: Prof. Dr. Peter Feindt, Dr. Holger Timmer, Dr. Marc Theisen und Tanja Ehrhardt. Unten v.l.: Dr. Andreas Gröschel, Priv.-Doz. Dr. Rüdiger Liersch, Priv.-Doz. Dr. Jan Groetzner und Gudrun Bruns.

Seit 2014 gehört der jährliche Infotag der Münsteraner Allianz gegen Krebs (MAgKS) in den Räumen der Bezirksregierung für viele Betroffene und Angehörige zu den wichtigsten Terminen des Jahres, um sich auf dem Laufenden zu halten, wenn es um das Thema Krebs geht. Fachleute aus dem Clemenshospital, der Raphaelsklinik und der Fachklinik Hornheide bieten hierbei aktuelle Informationen aus erster Hand. „In diesem Jahr mussten wir aus den bekannten Gründen auf den Infotag verzichten“, bedauert Priv.-Doz. Dr. Jan Groetzner, Leiter des onkologischen Zentrums MAgKs, fügt aber ganz klar hinzu „Der Krebs geht nicht in den Lockdown und wir wollen weiterhin als Ansprechpartner für Betroffene und Angehörige zur Verfügung stehen.“

Aus diesem Grund haben sich die Experten der drei Kliniken zu einer Telefonaktion entschlossen, die erstmals am kommenden Freitag, 20. November, von 15 bis 17 Uhr stattfinden wird. „Wir werden bei der Auftaktveranstaltung für alle Fragen zu den Themen Lungenkrebs, Leukämie, Lymphome und zur Palliativmedizin kompetente Fachleute vor Ort haben“, wie Groetzner ankündigt, „besonders freuen wir uns über die Unterstützung durch Gudrun Bruns, die als Leiterin der Krebsberatungsstelle Münster ebenfalls an unserer Telefonaktion teilnehmen wird.“ Auch wenn in den vergangenen Monaten in erster Linie die Covid-19-Pandemie die öffentliche Diskussion beherrschte, dürfen nach Ansicht der Organisatoren der Telefonaktion andere Erkrankungen nicht aus dem Blickfeld geraten: „Menschen, die an Krebs erkrankt sind, haben viele Fragen und sie haben ein Recht auf kompetente Antworten, auch wenn dies im Rahmen einer großen Infoveranstaltung aktuell nicht möglich ist“, wie der Zentrumsleiter betont.

Unter der Rufnummer (0251) 976-2381können die Anrufer ihre Fragen stellen und werden direkt an den passenden Experten weitergeleitet. Für das kommende Jahr sind weitere Telefonaktionen geplant, jeweils mit neuen Themenschwerpunkten, „Wir wollen weiterhin für die Fragen und Sorgen der Betroffenen als Ansprechpartner bereitstehen, auch wenn dies unter Corona im persönlichen Kontakt eines Infotages nicht möglich ist“, sagt Dr. Jan Groetzner mit Blick auf die Telefonaktion.

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