Wenn Sie bei uns sind

Sie kommen zur Bestrahlung zu uns? Dann finden Sie hier einige nützliche Informationen zum Ablauf. Sollten Sie weitere Fragen haben, freuen wir uns auf Ihren Anruf!

  • Nachdem Sie Ihr Arzt ausführlich über die Notwendigkeit der Bestrahlung und deren mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt hat, erfolgt zunächst eine Computertomographie (CT) unter Planungsbedingungen, d.h. Sie liegen auf dem gleichen Tisch und in der gleichen Haltung wie bei der später täglich durchgeführten Bestrahlung.
  • Von den angefertigten Bildern wird dann vom zuständigen Arzt in Ihrer Abwesenheit das zu bestrahlende Gebiet auf jeder einzelnen Schicht eingezeichnet, sowie die Organe, die möglichst wenig Strahlendosis abbekommen sollen. Vom Medizinphysiker wird dann ein Plan auf einem Computer erstellt, der zeigt, wie man Sie am besten bestrahlt und wie man angrenzende, gesunde Organe am besten schont. In vielen Fällen muss dieser Plan an einem Phantom simuliert werden, damit man genau weiß, ob alle Parameter für die Bestrahlung eingehalten werden können.
  • Sie werden dann zum ersten Termin der Bestrahlung einbestellt. Dabei werden mehrere Filzstiftmarkierungen an Ihrem Körper angebracht, die wir für die täglichen Einstellungen der Bestrahlungsfelder benötigen. Die angebrachten Markierungen sind Orientierungen, die nicht entfernt werden dürfen.
  • Abhängig von der zu bestrahlenden Region werden Lagerungshilfen eingesetzt. In der Kopf- und Halsregion werden beispielsweise individuell angepasste Kunststoffmasken angefertigt, die z. B. verhindern, dass sich der Kopf während der Bestrahlung bewegt und Sie sich ohne Markierung in der Öffentlichkeit bewegen können. Nach der ersten Bestrahlung werden die Termine mit Ihnen besprochen, wobei wir uns nach Möglichkeit an einen mit Ihnen vorab besprochenen Terminkalender halten.

Die Bestrahlungen finden täglich zwischen 08.00 Uhr und 18.00 Uhr statt. In der Regel sind für jeden Patienten zehn Minuten am Linearbeschleuniger reserviert. Bei komplexen Bestrahlungstechniken kann dies auch länger sein. Der tägliche Zeitbedarf wird für Sie ca. 20 Minuten betragen. Durch unerwartete Verzögerungen, Notfälle oder Geräteausfall kann sich dies verändern. Wir würden Sie dann informieren. Während der Bestrahlung werden die Bestrahlungsfelder regelmäßig, entweder durch CT oder andere Bildgebung kontrolliert. Wenn sich der Tumor verändert, können wir die Bestrahlung an die neuen Gegebenheiten anpassen, so dass die Behandlung schonender wird. Die Behandlungsdauer variiert je nach Erkrankung zwischen wenigen Tagen und ca. acht Wochen. Die Ärzte werden Sie in der Regel einmal pro Woche sehen. Unabhängig davon können Sie jederzeit auf Wunsch mit dem zuständigen Arzt sprechen.

Treten bei Ihnen im Verlauf der Behandlung Nebenwirkungen auf, so teilen Sie diese der MTRA bzw. dem Arzt mit. Bestrahlungsbedingte Beschwerden bedürfen einer Nachsorge: Nach Beendigung der Therapie wird Ihr Strahlentherapeut Sie abhängig von den bestrahlungsbedingten Nebenwirkungen in den nächsten Wochen weiter beobachten und Sie ggf. wieder einbestellen. Sind die akuten Nebenwirkungen abgeklungen, hängt es vom Einzelfall ab, ob Sie weitere Nachsorgetermine wahrnehmen müssen oder nicht.

Für Fragen stehen wir auch nach der Behandlung jederzeit zur Verfügung.


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