Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen

Was schlägt 50 bis 80 Mal in der Minute, wiegt etwa 300 g und kann zu Recht als Motor des Lebens bezeichnet werden? Das menschliche Herz! Diesem zentralen Organ widmet sich das Team um den Chefarzt Prof. Dr. Olaf Oldenburg von ganzem Herzen!

So zuverlässig wie ein gesundes Herz den Körper und seine Organe mit Blut, Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, so immens können die Auswirkungen einer Herzerkrankung auf die körperliche Leistungsfähigkeit und die Gesundheit seines Trägers sein. Dabei kann sich das „kranke Herz“ auf sehr unterschiedliche Art und Weise bemerkbar machen.

Meist kommt es zunächst unter Belastung zu Schwäche, Müdigkeit und schneller Erschöpfung, zudem können Luftnot, ein Druck- oder Engegefühl auf der Brust (Angina pectoris), Herzstolpern und unregelmäßiger Herzschlag auftreten. Auch Wasseransammlungen im Körper, meist an den Knöcheln und/oder Unterschenkeln können Anzeichen für eine Erkrankung des Herzens sein, die einer dringlichen oder sogar notfallmäßigen Abklärung bedürfen.

Viele Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Nierenschwäche oder rheumatische Erkrankungen können das Herz schädigen und regelrecht an ihm „nagen“. Die Entwicklungen in der Kardiologie ermöglichen uns fortwährend das erkrankte Herz zu stärken sowie die Lebensqualität und -erwartung zu verbessern. Aber auch das gesunde Herz bedarf „Wartung und Pflege.“

Wir haben viel zu bieten!

Die kardiologische Normalstation

Die kardiologische Normalstation 5B verfügt über 35 Betten in 2- und 3-Bett-Zimmern. Insgesamt 15 Patienten können hier über eine im Juni 2018 in Betrieb genommene Telemetrieeinheit überwacht werden. Die durchgehende telemetrische Aufzeichnung eines 3-Kanal-EKGs sowie der peripheren Sauerstoffsättigung des Blutes sind hier möglich. Alarme und Daten können bei Bedarf auf die Handys der Mediziner weitergeleitet werden.

Morgendliche „Telemetrie-Visiten“ nach hinterlegten Standards gewährleisten eine fachärztliche Begutachtung und Aufarbeitung aller aufgelaufenen Alarme. Neben der Station 5B findet die privatärztliche Versorgung kardiologischer Patienten auf der Station 6A statt. Auf dieser interdisziplinären Komfortstation mit insgesamt 17 Betten finden sich 1-Bett-Zimmer mit gehobener Ausstattung.

Intensivstation und Intermediate Care

Die interdisziplinäre Intensivstation (ITS) verfügt derzeit über 16 Betten, wovon in der Regel je die Hälfte durch die internistischen Kliniken und die andere Hälfte durch die operativen Kliniken belegt werden. Die Intermediate Care Station (IMC) verfügt über 12 Betten, wovon üblicherweise vier Betten durch die internistischen Kliniken und acht Betten durch die operativen Kliniken belegt werden. Die Führung der internistisch-konservativen Betten obliegt seit Januar 2019 der Klinik für Kardiologie, die Führung der operativen Betten der Klinik für Anästhesiologie.

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 876 internistische Patienten auf der ITS und der IMC behandelt. Obwohl das Herzkatheterlabor im Clemenshospital erst Mitte November 2018 in Betrieb genommen wurde und sich die Klinik für Kardiologie 2018 noch nicht am Notfalldienst der Rettungsdienste beteiligt hat, wurden insgesamt 141 kardiologische Patienten intensivmedizinisch behandelt. Dies entspricht einem Anteil von 25 Prozent, wobei eine deutliche Steigerung nach Inbetriebnahme des Herzkatheterlabores zu verzeichnen war und eine weitere Steigerung mit Teilnahme an der Notfallversorgung der Rettungsdienste seit Januar 2019 zu verzeichnen ist.

Neben der ITS und IMC gibt es im Clemenshospital noch eine Beatmung-Intensiv-Station (BIS) mit insgesamt acht Betten. Diese Station wird neurologisch-pneumologisch geführt, Assistenzärzte der internistischen Kliniken sind hier regelhaft tätig und übernehmen auch die Anwesenheitsdienste für diese Station. Schwerpunktmäßig werden auf der BIS Patienten mit prolongiertem respiratorischen Weaning und solche mit neuromuskulären Erkrankungen behandelt.

Chest Pain Unit

Eine Chest Pain Unit (CPU) mit vier Betten befindet sich innerhalb der Zentralen Notaufnahme (ZNA) mit insgesamt zehn Untersuchungsräumen. Während die ZNA internistisch durch Dr. Christian Otte geleitet wird, unterliegen die Betten der CPU der kardiologischen Leitung. Hier werden alle Patienten mit akutem Brustschmerz untersucht und auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse über den besten Behandlungsweg entschieden.


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